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Suffering in Silence

Vergessene Krisen des Jahres 2020

Welche humanitären Krisen schaffen es kaum in die Schlagzeilen? Wo leiden Millionen Menschen unbeachtet von der Weltöffentlichkeit? Der Bericht „Suffering in Silence“ von CARE liefert die Antworten und listet die Top 10 der vergessenen humanitären Krisen auf.

Die Top-10 der vergessenen Krisen 2020

10. Sambia

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9. Papua-Neuguinea

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7. Pakistan

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6. Malawi

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5. Madagaskar

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4. Ukraine

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3. Zentralafrikanische Republik

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2. Guatemala

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1. Burundi

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Armut, extreme Wetterbedingungen und politische Instabilität: Nirgendwo auf der Welt leiden mehr Menschen unter chronischer Unterernährung als in Burundi. Auf Burundi folgt auf Platz zwei Guatemala. Schon zuvor lebten die Menschen in Armut, aber nach Jahren der Dürre gibt es nicht genug Nahrung. An dritter Stelle der vergessenen Krisen steht die Zentralafrikanische Republik, wo mehr als 71 Prozent der Bevölkerung unter der internationalen Armutsgrenze leben und einer von vier Menschen inner- oder außerhalb des Landes vertrieben wurde.

„Wir sehen uns mit deutlich mehr Krisen und Katastrophen konfrontiert“, sagt Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich. „Die Vereinten Nationen schätzen, dass in diesem Jahr rund 235 Millionen Menschen humanitäre Hilfe benötigen werden. Die Auswirkungen von COVID-19 in Verbindung mit dem fortschreitenden Klimawandel haben diese Zahl um fast vierzig Prozent gesteigert. Das ist der höchste Anstieg, der jemals stattgefunden hast. Es ist ein historisches Ausmaß menschlichen Leids.“

 

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Was kann getan werden?

CARE fordert folgende Maßnahmen:

Regierungen müssen Journalisten sicheren Zugang zu Krisenregionen garantieren, um Berichterstattung in den Medien zu ermöglichen. Die Geberländer müssen die Lücke zwischen Hilfsfinanzierung und humanitärem Bedarf schließen. Die Geber sollten anerkennen, dass Journalismus über humanitäre Themen Geld kostet. Die Projektfinanzierung sollte dies berücksichtigen, während die Geber auch von Frauen geführte lokale Hilfsorganisation sowie Mediengruppen direkter unterstützen sollten.

Lokale Organisationen müssen ins Rampenlicht gerückt werden. Ihre Stimmen müssen international gehört werden, um Krisen wirksam zu bekämpfen. Die Zivilgesellschaft sowie eine freie, unabhängige Medienlandschaft müssen konsequent unterstützt und geschützt werden. Bürgerjournalismus erfordert mehr Investitionen, insbesondere in den Regionen, in denen der Zugang begrenzt und schwierig ist.