Spendenabsetzbarkeit Neu

Seit 01. Jänner 2017 gilt das neue Gesetz zur Spendenabsetzbarkeit.
Spenden, die ab Jänner 2017 getätigt werden, müssen im Rahmen der Spendenabsetzbarkeit NEU nicht mehr von Ihnen nachgewiesen werden. Stattdessen werden diese von uns für Sie an das Finanzamt gemeldet.

Um dies tun zu können, brauchen wir entsprechend der gesetzlichen Vorgaben Ihren Vor- und Nachnamen laut Meldebestätigung sowie Ihr Geburtsdatum. Bitte übermitteln Sie uns diese Daten mit dem nachfolgenden Formular. Geben Sie dafür bitte zuerst die 12-stellige persönliche Kennzahl ein, die Sie von uns zugeschickt bekommen haben.

Sollten Sie keine Kennzahl zur Eingabe Ihrer Daten erhalten haben, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter +43 1 715 0 715 oder per Email an care@care.at. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Herzlichen Dank!

Hinweise für Firmen:
Unternehmen können bis zu 10 % des Gewinnes des letzten Wirtschaftsjahres als Betriebsausgabe geltend machen. Die Betriebsausgabe wird nicht von CARE Österreich an das Finanzamt gemeldet, sondern wird wie bisher durch das jeweilige Unternehmen selbst beim Finanzamt eingereicht.
Sollten Sie Ihre Spende als Sonderausgabe als Privatperson geltend machen wollen, benötigen wir für die Meldung ans Finanzamt bitte Ihre Vor- und Nachnamen laut Meldebestätigung sowie Ihr Geburtsdatum. Bitte übermitteln Sie uns diese Daten mit dem nachfolgenden Formular. Geben Sie dafür bitte zuerst die 12-stellige persönliche Kennzahl ein, die Sie von uns zugeschickt bekommen haben.

Informationen des Bundesministeriums für Finanzen

  • Steuern sparen leicht gemacht

    Die Spendenabsetzbarkeit wird mit 01.01.2017 neu geregelt. Ihre Spenden werden ab 2018 von den Spendenorganisationen verpflichtend an Ihr Finanzamt übermittelt und erstmals automatisch in Ihre (Arbeitnehmer/innen)Veranlagung für das Jahr 2017 übernommen. Das heißt, Sie brauchen Ihren Spendenerlagschein nicht mehr aufzuheben und müssen sich nicht mehr um die Eintragung Ihrer Spenden in Ihre (Arbeitnehmer/innen)Veranlagung kümmern. Die von Ihnen geleisteten Beträge werden automatisch in Ihrer (Arbeitnehmer/innen)Veranlagung berücksichtigt. Im Folgenden hat das Bundesministerium für Finanzen die wichtigsten Fragen zum Thema für Sie zusammengefasst.

    Hotline bei weiteren Fragen: Darüber hinaus hat die Finanzverwaltung eine Hotline eingerichtet, die Sie von Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr und Freitags von 7.30 Uhr bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 050 233 750 erreichen können.

  • Welche Spenden sind absetzbar?

    Als Sonderausgaben abzugsfähig sind Spenden an – im Gesetz genannte – Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen (z.B. Universitäten), Museen, die Freiwilligen Feuerwehren, die Landesfeuerwehrverbände in ganz Österreich sowie auch Spenden an Vereine und Einrichtungen, wenn sie in der Liste der begünstigten Spendenempfänger eingetragen sind. Die aktuelle Liste dieser spendenbegünstigten Organisationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen unter www.bmf.gv.at/spenden.

  • Wie funktioniert die Absetzbarkeit ab 01.01.2017?

    Damit die Spendenbeträge automatisch in Ihrer (Arbeitnehmer/innen)Veranlagung berücksichtigt werden können, müssen Sie der Spendenorganisation Ihren Vor- und Zunamen sowie Ihr Geburtsdatum bekannt geben. Dabei ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Daten korrekt bekannt geben und insbesondere, dass die Schreibweise des Namens mit jener im Meldezettel übereinstimmt. So können alle von Ihnen geleisteten Spenden automatisch übermittelt werden. Das Finanzamt berücksichtigt diese Beträge in Ihrer Veranlagung, Sie brauchen sie nicht mehr in Ihrer Steuererklärung einzutragen. Die Datenübermittlung betrifft Spenden ab dem 01.01.2017. Die Organisationen müssen sie bis Ende Februar des Folgejahres in einer Gesamtsumme an die Finanzverwaltung übermitteln. Erstmalig werden daher bis 28.02.2018 solche Übermittlungen für Zahlungen des Jahres 2017 erfolgen.

  • Muss ich Angst vor einem Missbrauch meiner Daten haben?

    Nein. Die Datenübermittlung erfolgt in einer Weise, die nach dem derzeitigen Stand der Technik ein Maximum an Datensicherheit gewährleistet: Ihre Personendaten werden verschlüsselt und sind dann nur mehr vom zuständigen Finanzamt für die Steuerveranlagung verwertbar. Dies erfolgt entsprechend den strengen datenschutzrechtlichen Vorgaben durch das so genannte verschlüsselte bereichsspezifische Personenkennzeichen für Steuern und Abgaben (kurz: vbPK SA). Da nur die Finanzverwaltung die Möglichkeit besitzt, dieses Kennzeichen wieder zu entschlüsseln, können unbefugte Personen, Behörden oder Einrichtungen auf diese Informationen nicht zugreifen.

  • Wenn ich keine Übermittlung meiner Daten will?

    Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Daten übermittelt werden, geben Sie Ihre Daten nicht bekannt. Bitte beachten Sie aber, dass Sie Ihre Spende dann auch nicht in Ihrer (Arbeitnehmer/innen) Veranlagung absetzen können. Wenn Sie Ihre Daten schon bekannt gegeben haben, können Sie der betroffenen Organisation schriftlich jederzeit die weitere Übermittlung untersagen. Dann erfolgt ebenfalls keine steuerliche Berücksichtigung Ihrer Zahlungen.

  • Kann ich künftig nicht mehr anonym spenden?

    Selbstverständlich können Sie das auch weiterhin. Sie verzichten dadurch jedoch – so wie auch bisher – auf die Möglichkeit, Ihre Spende als Sonderausgabe im Zuge Ihrer (Arbeitnehmer/innen)Veranlagung absetzen zu können.

  • Wie kann ich die gemeldeten Spenden überprüfen?

    Nutzen Sie bereits das Service FinanzOnline, so können Sie die von den Spendenorganisationen übermittelten Daten in Ihrem elektronischen Steuerakt einsehen. Geben Sie Ihre (Arbeitnehmer/innen)Veranlagung in Papier ab, so sehen Sie in Ihrem Steuerbescheid aufgeschlüsselt, welche Beträge von welcher Organisation berücksichtigt wurden.

  • Wo und wie kann ich falsch gemeldete Spenden reklamieren?

    Grundsätzlich gilt: Hat der Steuerpflichtige seine Verpflichtung zur Bekanntgabe von Vor- und Zunamen sowie Geburtsdatum erfüllt, soll er sich darauf verlassen können, dass eine korrekte Übermittlung durch die empfangende Organisation erfolgt. Dennoch können Fehler nicht ausgeschlossen werden; dies wäre der Fall, wenn die empfangende Organisation überhaupt keine oder falsche Daten übermittelt. In diesen Fällen muss die empfangende Organisation den Fehler beheben, wenn sie durch den Steuerpflichtigen darauf aufmerksam gemacht wurde. Dann hat eine korrigierte oder erstmalige Übermittlung zu erfolgen, die die Grundlage für die weitere steuerliche Beurteilung darstellt.

  • Was muss ich bei der Veranlagung für 2016 machen?

    Bitte beachten Sie, dass Sie in Ihrer (Arbeitnehmer/innen) Veranlagung für das Jahr 2016 Ihre in diesem Jahr getätigten Spenden noch selbst an das Finanzamt melden müssen, wenn Sie Ihre Spenden steuerlich geltend machen wollen.

  • Weitere Informationen

    Weitere Informationen rund um das Thema Spenden, Spendenabsetzbarkeit und die automatische Übermittlung Ihrer Spenden an Ihr Finanzamt ab 01.01.2017 finden Sie auf der Website des Finanzministeriums unter www.bmf.gv.at/spenden und auf www.spenden.at

    Darüber hinaus hat die Finanzverwaltung eine Hotline eingerichtet, die Sie von Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr und Freitags von 7.30 Uhr bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 050 233 750 erreichen können.