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Afrika / Äthiopien: Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen

Ost- und West-Hararghe in der Oromia-Region in Äthiopien ist ein sehr dicht besiedeltes Gebiet, in dem circa 80 Prozent der Bevölkerung von Landwirtschaft lebt und somit von regelmäßigen Regenfällen abhängig ist. Jede Familie besitzt nur kleine Flächen Land, die sie bebauen kann. Deshalb reicht auch bei normalen Regenfällen die Ernte für viele nicht, um ausreichend Essen für die Familie zu haben. Sie müssen von der Regierung mit Nahrungsmittelhilfe unterstützt werden. Durch den Klimawandel ist es in den letzten Jahren vermehrt zu Dürre gekommen, die Millionen Menschen in Not gebracht hat.

An der Grenze zwischen den Regionen Oromia und Somali gibt es immer wieder Konflikte über Wasser und Weideland. Seit 2015 haben sich diese Konflikte intensiviert. Die vom Klimawandel hervorgerufenen Dürren dürften mit ein Grund dafür sein.

Im September 2017 ist erneut ein Konflikt ausgebrochen und hat Tausende Menschen aus ihrer Heimatregion vertrieben. Sie mussten alles zurücklassen. In Ost- und West-Hararghe gibt es derzeit über 100.000 Flüchtlinge aus der Somali-Region in Äthiopien.

CARE Österreich hilft mit Wasseraufbereitungsmitteln, Seifen und Wassertankern für Gesundheitseinrichtungen ohne Fließwasser sowie bei der Reparatur von Wassersystemen. Lokale Wasser-Komitees werden für die Instandhaltung dieser Systeme ausgebildet. Außerdem werden Hygiene-Schulungen durchgeführt. So wird ein nachhaltiger Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht und das Risiko auf Verunreinigungen reduziert.

Durch das Projekt von CARE Österreich werden auch die schutzbedürftigsten Vertriebenen mit Bargeldhilfe unterstützt. Mit den Betroffenen wird über die beste Nutzung des Geldes gesprochen, sie können aber je nach ihren Bedürfnissen entscheiden, wofür sie das Geld verwenden. Der Besuch von Hygiene-Schulungen und Schulbildung sind Voraussetzung, um das Geld zu bekommen.

Insgesamt nehmen an diesem Projekt 46.294 Menschen teil.

Laufzeit: 01.12.2017–30.08.2018

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

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