Afrika / Mosambik: Vorbereitung auf den Katastrophenfall

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Mosambik zählt zu den weltweit am meisten von Naturkatastrophen betroffenen Ländern. Als Folge des Klimawandels verändern sich die Wetterbedingungen zunehmend: Ungewöhnliche Dürren, Zyklone und Überschwemmungen verursachen schwere Schäden an Häusern und Feldern, die Lebensgrundlage der ländlichen Bevölkerung sind.

Mitte Februar 2017 wurde die Küste der Provinz Inhambane durch einen Zyklon schwer zerstört. Die Dürre, die El Niño in den Süden des Landes gebracht hat, bedeutet, dass dort momentan 1.5 Millionen Menschen auf Nothilfe angewiesen sind. Insgesamt leben ca. 8.2 Millionen Menschen in den am meisten von Naturkatastrophen betroffenen Provinzen Nampula, Inhambane und Gaza.

 

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Das Ziel des Projekts ist daher, die am meisten gefährdeten Gemeinden in diesen drei Provinzen in ihrer Widerstandsfähigkeit zu stärken und auf mögliche Krisen vorzubereiten. Das Projekt konzentriert sich dabei besonders auf Frauen und Kinder. Auf nationaler Ebene wird in Zusammenarbeit mit allen Regierungsebenen das Katastrophen-Frühwarnsystem verbessert. Insgesamt nehmen an diesem Projekt 47.956 Personen und 122 Organisationen teil.

Laufzeit: 01.06.2017 – 30.11.2018

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

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