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Naher Osten / Jordanien: Unterstützung und Ausbildung für Flüchtlingsfamilien

Duha (16) ist stolz auf ihren Schulrucksack. Foto: Katharina Katzer/CARE

Seit dem Beginn der Syrienkrise sind ungefähr 1,4 Millionen syrische Flüchtlinge nach Jordanien gekommen. Die meisten von ihnen leben unterhalb der Armutsgrenze. Oft werden Mädchen unter 18 Jahren verheiratet, um die Familie finanziell zu entlasten. Die Schulklassen sind überfüllt und das Lehrpersonal nicht ausgebildet, um die geflüchteten Kinder richtig zu betreuen. Vorfälle von Mobbing, Diskriminierung und sexueller Belästigung in den Schulen sind leider nicht selten. Eltern von Flüchtlingskindern und besonders von Kindern mit Behinderungen wollen ihre Kinder deshalb auch zum Schutz nicht in die Schule schicken.

Durch Hausbesuche, Gespräche in der Schule sowie mit Familien und Arbeitgebern werden jene Kinder ausfindig gemacht, die besonders gefährdet sind, zwangsverheiratet oder für Kinderarbeit eingesetzt zu werden. Betroffene Familien bekommen monatliche finanzielle Unterstützung als „Ersatz“ für den entfallenen Lohn, wenn sie ihre Kinder wieder in die Schule schicken. Die Lehrer erhalten Trainings, damit sie die Flüchtlingskinder besser betreuen können. Besondere Schwerpunkte sind dabei Mobbing, Diskriminierung und geschlechtsspezifische Gewalt. Die Infrastruktur von zehn Schulen wird verbessert, damit Kinder mit Behinderungen auch die Schule besuchen können.

Laufzeit: 01.06.2018 – 31.05.2019

Mehr Information zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

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