Naher Osten / Jordanien: Unterstützung für notleidende Familien in Jordanien

Während sich der Krieg in Syrien bald seinem sechsten Jahrestag nähert, erhöht sich der Druck auf die syrischen Flüchtlinge in den Nachbarländern Jordanien, Libanon und Türkei sowie auf die jeweils lokale Bevölkerung enorm. Steigende Lebenskosten, reduzierte Gelder des World Food Programm (WFP) und die infolge dessen reduzierte Lebensmittelhilfe, steigende Verschuldung der Flüchtlingsfamilien und erhöhter Druck auf die lokalen Sozialeinrichtungen erschweren die Lage der syrischen Flüchtlinge in Jordanien zusehends.

Ziel dieses CARE-Projektes ist es daher, lebensnotwendige Hilfe zu leisten und die notwendigsten Bedürfnisse der Flüchtlingsfamilien, wie Bezahlung von Miete für Unterkünfte und Nahrungsmittel, abzudecken. Durch das Projekt werden Familien in Not mit Bargeldhilfe finanziell unterstützt, um zu verhindern, dass es angesichts fehlender Alternativen zu Kinderarbeit oder Prostitution kommt.

Darüber hinaus informiert CARE die Flüchtlinge darüber, welche Unterstützung vor Ort verfügbar ist und verweist gegebenenfalls an andere Organisationen oder Institutionen. Gezieltes Case Management soll den Zugang zu Hilfeleistungen auch für benachteiligte gesellschaftliche Randgruppen ermöglichen.

Das Projekt ist Teil des CARE-Programms zur Unterstützung von Flüchtlingen, die außerhalb der Flüchtlingslager Azraq und Za’atari leben. Im Rahmen dieses Programms unterstützt CARE zusätzlich bedürftige jordanische Familien. Damit soll der Entstehung von sozialen Spannungen zwischen Flüchtlingen und lokaler Bevölkerung vorgebeugt werden.

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

Laufzeit: 01.06.2016 – 31.05.2017

Finanzierung:

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