Naher Osten / Türkei: Die Folgen der Krise bewältigen

Die Bevölkerung Nordsyriens ist durch den mehr als vier Jahre andauernden Krieg und wiederkehrende Trockenheit nicht nur wirtschaftlich, sondern auch psychisch stark betroffen.

Durch die Zerstörung der Infrastruktur und in die Höhe geschnellte Preise, z.B. für landwirtschaftliche Produkte, ist es für die Menschen zunehmend schwieriger ihre Lebensgrundlage zu sichern. Dies gilt insbesondere auch für jene SyrerInnen, die aus anderen Teilen des Landes flüchten mussten.

Die Krisensituation und ständige Bedrohung durch Gewalt und Vertreibung verursachen zudem auch große psychische Belastungen.

Kinderarbeit, Rekrutierung von Kindersoldaten oder Zwangsverheiratung von Mädchen sind Gefahren, denen insbesondere Kinder und Jugendliche ausgesetzt sind.

Das CARE Österreich Projekt verfolgt deshalb einen ganzheitlichen Ansatz, der die Menschen in Syrien sowohl dabei unterstützt, ihre Lebensgrundlage zu sichern als auch dabei, die Kriegserfahrungen psychisch zu bewältigen. Neben landwirtschaftlicher Unterstützung mit Saatgut, Geräten und technischer Expertise sollen kleine Handwerksbetriebe gegründet und Kleinspargruppen eingerichtet werden. Zur psychosozialen Unterstützung werden Zentren gegründet, die einen sicheren Ort darstellen, an dem die Menschen sich treffen und wo soziale und kulturelle Aktivitäten stattfinden können.

Die Umsetzung des Projektes erfolgt in Zusammenarbeit mit der lokalen Partnerorganisation und mit einem partizipativen Planungsansatz. Dadurch wird sichergestellt, dass sich die Aktivitäten an den Bedürfnissen der betroffenen Menschen orientieren und auch auf spezielle Bedürfnisse, etwa von Frauen, eingegangen wird.

Laufzeit: 01.08.2015 – 30.06.2017

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

Finanzierung:

CARE unterstützt Betroffene der Syrienkrise dabei, ihre Kriegserfahrungen zu verarbeiten und ihre Lebensgrundlage wieder aufzubauen.

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