Afrika / Tschad: Stärkung des Gemüseanbausektors

CARE unterstützt Frauen beim Zugang zu Land und fördert den Gemüseanbau in Wadi Fira um dort die Ernährungssicherheit zu verbessern

In Wadi Fira im Tschad können sich nur knapp 50% aller Haushalte selbst mit Nahrungsmitteln versorgen. Diese Situation entsteht durch das Zusammenwirken von Klimawandel, Umweltzerstörung, der starken Abhängigkeit von Regenfeldbau der BewohnerInnen, sowie einer schlechten Infrastruktur. Gleichzeitig gibt es in der Region Potenzial für Gemüseanbau.

Um diese Potenziale auszuschöpfen, müssen Mängel wie die Unterauslastung von Anbauflächen oder die geringe Vernetzung sowie die wenigen Vereinigungen unter ProduzentInnen behoben werden.

Das größte Problem der Ernährungssicherheit ist der Zugang zu fruchtbaren Tiefländern außerhalb der Saison. Vor allem Frauen sind beim Zugang stark benachteiligt. Sie besitzen weniger als 10% des Landes, obwohl ihnen rein rechtlich der gleiche Zugang gewährt werden muss.

Die Landnutzung wird unter Männern verhandelt. Aufgrund sehr geringer Regierungsleistungen resultiert diese Benachteiligung in hohen Unterernährungsraten unter Frauen und Kindern.

Dieses CARE-Projekt hilft diese Probleme zu bewältigen. Bestehende ProduzentInnengruppen und sehr armen Frauen wird Zugang zu Land ermöglicht, welches besser geschützt und für den Gemüseanbau besser geeignet ist. Zudem wird Mitgliedern aus Gruppen der GemüseanbauproduzentInnen und armen Haushalten ein Zugang zu landwirtschaftlichen Beratungsdiensten und materieller Unterstützung gewährleistet. CARE unterstützt auch die Organisation und Netzwerkbildung bestehender Akteure. Insgesamt erreicht das Projekt mehr als 3.000 Menschen.

Laufzeit: 21.01.2014 – 20.01.2016

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

CARE unterstützt Frauen beim Zugang zu Land und fördert den Gemüseanbau in Wadi Fira um dort die Ernährungssicherheit zu verbessern

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