Ost-Europa / Armenien / Aserbaidschan / Südkaukasus: Aufbau von Bildungszentren für Flüchtlinge

CARE unterstützt Flüchtlinge in Armenien und Aserbaidschan, durch Aus- und Weiterbildung bessere Chancen am Arbeitsmarkt zu bekommen.

Durch den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Grenzregion Bergkarabach wurden viele Menschen vertrieben, was eine nachhaltige Wirkung auf beide Gesellschaften hat. Die Mehrheit der Flüchtlinge in beiden Ländern ist von der Gesellschaft isoliert, traumatisiert und sozio-ökonomisch benachteiligt. Eine Integration in die Gemeinschaft fehlt.

Zusammen mit lokalen Partnerorganisationen unterstützt CARE den Aufbau von Bildungs- und Kulturzentren in drei Gemeinden in Armenien und Aserbaidschan. Die Leitung der Zentren werden ausschließlich Frauen übernehmen. Auf diese Weise wird die Initiative die Sichtbarkeit von Frauen in den Gemeinden und der Öffentlichkeit erhöhen sowie ihre Führungsrolle stärken.

Durch die Etablierung der Bildungszentren können die Gemeindemitglieder ihre Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen verbessern bzw. neue dazugewinnen.

Erweiterte Kenntnisse etwa in Englisch, EDV, Präsentations- und Interviewtechniken oder in unternehmerischen Fertigkeiten sollen die Chancen am Arbeitsmarkt erhöhen. Darüber hinaus werden in den Zentren verschiedene Informations- und Kulturprogramme angeboten, um aktive, informierte, tolerante Gemeinschaften zu schaffen, die eine Integration in die breite Gesellschaft ermöglichen.

Partnerorganisationen: Women Problems Research Union (WPRU), Armenian Committee of Helsinki Citizens’ Assembly

Laufzeit: 01.02.2014 – 31.05.2015

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): Hier klicken

CARE unterstützt Flüchtlinge in Armenien und Aserbaidschan, durch Aus- und Weiterbildung bessere Chancen am Arbeitsmarkt zu bekommen.

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