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Schutz und Bildung für syrische Flüchtlingsfamilien

Der Syrien-Konflikt geht nun in sein zweites Jahrzehnt. In Jordanien leben derzeit über 1,36 Millionen syrische Flüchtlinge. Fast die Hälfte der Flüchtlinge sind Frauen, 47% sind 17 Jahre alt oder jünger. Der Großteil der Flüchtlinge in Jordanien lebte schon vor der COVID-19-Krise unterhalb der Armutsgrenze. Die COVID-19-Pandemie hat diese Umstände noch verschlechtert und zusätzlich viele in Armut gestürzt. Dadurch ist die Gefahr für Mädchen aus der Schule genommen und zwangsverheiratet zu werden auch größer geworden, denn Familien mit großen finanziellen Schwierigkeiten sehen diesen Schritt oft als notwendige Notlösung.
 
Das Projekt hilft syrischen Flüchtlings-Familien in Jordanien mit zweckgebundenen Bargeldhilfen, die voraussetzen, dass ihre Kinder – auch die Mädchen – weiter in die Schule gehen können. Flüchtlingskinder, die sich aufgrund der verschiedensten Umstände in der Schule besonders schwer tun, werden außerdem beim Lernen unterstützt, damit sie die Schule schaffen. Dabei bekommen sie und ihre Familien auch psychosoziale Unterstützung.
 
Gleichzeitig werden Kleinspargruppen ins Leben gerufen und Schulungen zur Entwicklung kleiner Unternehmen angeboten, damit sich die Familien ihre eigenen Unternehmen und somit eigene nachhaltige Einnahmequellen aufbauen können.
 
Das Projekt wird durch die Austrian Development Agency (ADA) gefördert.

Laufzeit: 15.8.2021 – 14.11.2022

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

Dieses Projekt trägt zu folgenden Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) bei: