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Asien / Nepal: Schulbildung für Mädchen sichern

Die nepalesische Gesellschaft zeichnet sich durch eine Vielfalt an ethnischen Gruppen, Sprachen, Kulturen und Religionen aus. Aufgrund fehlender finanzieller Möglichkeiten und diskriminierender sozialer Normen können viele Mädchen nicht in die Schule gehen. Da ein Schulbesuch in Nepal mit hohen Kosten verbunden ist, wird in ärmeren Familien vorwiegend in die Bildung der Söhne investiert. Mädchen hingegen müssen oft zu Hause oder am Feld arbeiten. Gleichzeitig ist das Schulsystem in Nepal reformbedürftig und wer es sich leisten kann, schickt seine Kinder in Privatschulen.

Die Udaan-Schule hilft jungen Mädchen aus armen Familien, die die Schule abbrechen mussten oder nie eine Schule besucht haben, ihren Grundschulabschluss nachzuholen.

In einem Jahr holen die Mädchen in Kleingruppen auf, was sie bisher verpasst haben, und können dann wieder in das öffentliche Schulsystem einsteigen. Dafür wurde das Udaan-Modell entwickelt, das den Mädchen ermöglicht, anhand modernster Unterrichtsmethoden den Grundschulabschluss zu machen und sprichwörtlich „für das Leben zu lernen“. Geschultes Fachpersonal lehrt den Mädchen nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch soziale Fertigkeiten, wie eigene Entscheidungen zu treffen, vor einer Gruppe zu reden und vieles mehr.

Ziel des Projekts ist es, 500 Mädchen aus den ärmsten und sozial ausgegrenzten Familien in der Region Kapilvastu den erfolgreichen Abschluss der Grundschule zu ermöglichen und das Bildungssystem in Nepal zu verbessern.

Partnerorganisation: Siddharta Social Development Center (SSDC)

Laufzeit: 01.01.2018 – 30.06.2020

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

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