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Naher Osten / Jordanien: Schulbildung für Flüchtlingskinder

Duha (16) ist stolz auf ihren Schulrucksack. Foto: Katharina Katzer/CARE

Vor mehr als sieben Jahren ist der Krieg in Syrien ausgebrochen – und nach wie vor scheint keine politische Lösung in Sicht. Jordanien beheimatet rund 1,2 Millionen Flüchtlinge aus Syrien, nur die Hälfte ist jedoch offiziell registriert. Die meisten leben in den Städten Amman, Irbid, Mafraq und Zarqa, lediglich ein Fünftel aller Flüchtlinge in einem Lager wie z.B. Azraq. Die jordanische Wirtschaft sowie das Bildungs- und Gesundheitssystem stoßen mittlerweile an ihre Grenzen. Viele, vor allem nicht registrierte Flüchtlinge verfügen über kein Einkommen – deshalb müssen auch Kinder arbeiten oder werden sehr jung verheiratet.

CARE hilft in den vier oben genannten Städten mit einem Nothilfe-Bildungsprogramm: Betroffene Familien erhalten finanzielle Unterstützung, damit ihre Kinder in die Schule gehen können („Cash for Education“). Rund 11.150 Kinder, die sonst arbeiten müssten anstatt in die Schule zu gehen oder von Kinderheirat bedroht wären, erhalten somit eine Schulbildung.

Durch das CARE-Projekt werden außerdem besonders Bedürftige mit Winterhilfe und Bargeld-Soforthilfe unterstützt.

Laufzeit: 01.03.2017–31.05.2018

Mehr Information zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

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