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Jugendbeschäftigung im informellen Sektor

Informelle Beschäftigung ist in Ruanda weit verbreitet. Besonders junge Menschen, die von formellen Erwerbstätigkeiten ausgeschlossen sind, arbeiten im informellen Sektor, wo ihre Löhne sehr niedrig sind. Außerdem verdienen Frauen bedeutend weniger als Männer.

Bei diesem Projekt helfen unsere lokalen Partner AJPRODHO und YWCA-Ruanda zusammen mit CARE 8000 jungen Frauen und Männern, die im informellen Sektor arbeiten, ihre technischen, finanziellen und unternehmerischen Fähigkeiten auszubauen. Zusätzlich werden sie über ihre Rechte, relevante Gesetze und soziale Schutzprogramme informiert und erhalten Zugang zu Finanz- und Beratungsdienstleistungen (z.B. Business Support Services).

Foto: AJPRODHO

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In dieser Box werden die Ersparnisse einer Kleinspargruppe verwahrt. Foto: CARE

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Die ProjektteilnehmerInnen werden dazu ermutigt, sich zu Spargruppen, Kooperativen und Gewerkschaften zusammenzuschließen, um ihre Aktivitäten abzustimmen und zu formalisieren. Unterschiedlichste Gruppierungen, die innerhalb der informellen Wirtschaft tätig sind, nehmen an den Projektaktivitäten teil: StraßenverkäuferInnen, Fahrradtaxi-FahrerInnen, Hausangestellte, ArbeitnehmerInnen bei Friseuren und Restaurants sowie auf Teeplantagen und in Minen. 70% von ihnen sind Frauen, da sie einen großen Anteil der informell Beschäftigten darstellen und vor zusätzlichen Herausforderungen stehen, wie z.B. signifikant geringeren Einkommen, aufgrund von sozialen Normen eingeschränkte Berufswahl oder der Gefahr von körperlicher und sexueller Gewalt. Darüber hinaus hat sich das Projekt zum Ziel gesetzt, durch faktenbasierte Anwaltschaftsarbeit die gesetzliche Lage für die im informellen Sektor beschäftigten Jugendlichen zu verbessern.

Dieses Projekt wird von der Europäischen Union und der Austrian Development Agency (ADA) aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert.

Partnerorganisationen: AJPRODHO, YWCA Ruanda

Laufzeit: 01.02.2015 – 31.01.2019

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): Hier klicken

Dieses Projekt trägt zu folgenden Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) bei: