Afrika / Ruanda: Förderung frühkindlicher Entwicklung

CARE unterstützt Mädchen und Jungen unter sechs Jahren, besonders jene am meisten sozial benachteiligten, einen Zugang zu frühkindlicher Entwicklung zu erhalten, um deren Überleben, Wachstum, Wohlstand und Entwicklung zu verbessern.

Das Projekt zur Förderung geschlechtssensibler frühkindlicher Entwicklung (early childhood development, ECD) in Ruanda zielt darauf ab, ruandische Frauen, Männer und Betreuer von ECD – Zentren auszubilden,  damit sie dazu beizutragen können, Kindern unter 6 Jahren eine angemessene physische, emotionale und kognitive Entwicklung zu ermöglichen.

Die Sozialisation von Jungen und Mädchen ist stark von traditionellen Geschlechterrollen geprägt.

CARE versucht bestehende Normen aufzuweichen, um es auch männlichen Elternteilen zu ermöglichen, an frühkindlicher Entwicklung teilzunehmen, ohne von der Gemeinschaft ausgegrenzt zu werden. So kann beiden Elternteilen die Möglichkeit gegeben werden, ein Rollenvorbild in der frühkindlichen Entwicklung zu übernehmen.

Ruandische Kinder mit CARE-Teddybären. Foto: CARE

Dieses Projekt ist Teil der ECD-Initiative in Ruanda und ergänzt Interventionen, die CARE seit 6 Jahren mit lokalen Partnern durchführt und die schon wichtige Erfolge verzeichnen konnten. So vollbringen Kinder aus ECD-Zentren in der Grundschule bessere Leistungen als andere Gleichaltrige und Fälle von Mangelernährung konnten deutlich reduziert werden.

Die Begünstigten sind rund 3.000 Kinder unter sechs Jahren und 5.000 Eltern in insgesamt zehn Gemeinden und zwei Flüchtlingslagern in der südlichen Provinz Ruandas.

Laufzeit: 01.11.2014 – 31.05.2016

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): Hier klicken

Finanzierung:

CARE unterstützt sozial benachteiligte Mädchen und Jungen unter sechs Jahren, einen Zugang zu frühkindlicher Entwicklung zu erhalten.

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