Afrika / Ruanda: Betreuung für Flüchtlingskinder

CARE fördert die frühkindliche Entwicklung im Flüchtlingslager Kigeme. Kinder sollen in einem geeigneten Umfeld für eine positive Entwicklung aufwachsen und vor Missbrauch geschützt werden.

Ruanda beherbergt etwa 100.000 kongolesische Flüchtlinge, welche vor bewaffneten Konflikten aus dem Osten der Demokratischen Republik Kongo über die Grenze geflohen sind. Vor allem Frauen und Kinder erreichen Ruanda. Das Kigeme Flüchtlingscamp ist eines der vier Flüchtlingslager in Ruanda und beherbergt etwa 3.500 Kinder, die zwischen 1,5 und 6 Jahren alt sind. Wie Berichte aufzeigen, leiden viele Kinder an Behinderungen, Unterernährung oder Durchfallerkrankungen. Des weiteren mangelt es an Spielmöglichkeiten und angemessener, kindgerechter Betreuung.

In Zusammenarbeit mit der Anglikanischen Kirche der Diözese Kigeme unterstützt CARE die frühkindliche Entwicklung (Early Childhood Development – ECD) der Kinder im Kigeme Flüchtlingscamp. Es werden Angebote, die die frühkindliche Entwicklung fördern, bereitgestellt sowie ExpertInnen für Betreuung frühkindlicher Entwicklung ausgebildet.

BetreuerInnen und  MitarbeiterInnen der Anglikanischen Kirche erfahren, wie angemessene Betreuungsangebote umgesetzt werden können. Mütter und BetreuerInnen lernen wie Spielsachen welche die frühkindliche Entwicklung fördern können hergestellt werden.

Die  Zielgruppe des Projektes sind 3000 Kinder und alle schwangeren Frauen in Kigeme, insbesondere jugendliche Schwangere, sowie Eltern und BetreuerInnen bei ECD Aktivitäten.

Laufzeit: 01.11.2013 – 31.10.2014

Finanzierung:

 

 
 
 

CARE fördert die frühkindliche Entwicklung im Flüchtlingslager Kigeme. Kinder sollen in einem geeigneten Umfeld für eine positive Entwicklung aufwachsen und vor Missbrauch geschützt werden.

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