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Afrika / Tschad: Regionalentwicklung in der Sahelzone

Überflutungen und Dürren, also durch den Klimawandel verursachte, extreme Wetterereignisse, gehören in der Region rund um den Tschadsee mittlerweile zum Leben dazu. Sie zerstören regelmäßig nicht nur Ernten, sondern auch die fruchtbaren Böden. Für viele Familien bedeutet das, dass es ganz einfach nicht mehr genug zu essen gibt.

Gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort arbeiten CARE und seine Partner daran, die Ernährungssicherheit längerfristig zu verbessern, unter anderem durch verbesserte Anbaumethoden, um die Produktivität zu steigern. Beim Obst- und Gemüseanbau wird auf Artenvielfalt gesetzt, damit das ganze Jahr über geerntet werden kann. Durch neue Aufbewahrungsmöglichkeiten können Lebensmittel länger und sauber gelagert werden. Zusätzlich werden die Dörfer dabei unterstützt, Bewässerungsanlagen zu bauen und instand zu halten. Zugang zu sauberem Trinkwasser wird durch Brunnenbau und -wartung gewährleistet.

Um jungen Menschen Perspektiven zu geben, fördert das Projekt die Schaffung von Arbeitsplätzen durch die Entwicklung von Wertschöpfungsketten – angefangen von Produktion, Ernte, Lagerung, Transport und Verkauf. Investitionen werden durch Kredite über Dorfspargruppen ermöglicht.

Dorfgemeinschaften erhalten Beratung und Unterstützung, wie sie zusammen Initiativen entwickeln und organisieren und diese bei den zuständigen lokalen Behörden einbringen können (z.B. Frühwarnsysteme, Getreidebanken, Viehzuchtbanken). Erfolgreiche Modelle können dann in größerem Maßstab repliziert werden.

Für 280.000 Menschen, insbesondere Frauen, Jugendliche und Kinder, sollen so langfristig Perspektiven vor Ort geschaffen werden.

Laufzeit: 01.03.2017–28.02.2021

Partnerorganisation: OXFAM, Aktion gegen den Hunger (ACF)

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

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