Naher Osten / Palästinensische Autonomiegebiete: Verbesserung der Ernährungssituation von Viehhirten

Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Sektor der palästinensischen Wirtschaft. Fast zwei Drittel des fruchtbaren Landes befinden sich im Westjordanland in einer Gegend, die unter israelischer Militärkontrolle steht und besonderen Zugangsbeschränkungen unterliegt. Da in dem Gebiet keine ausreichende Infrastruktur vorhanden ist, kann das Land nicht genügend bewässert werden und Wasser für Viehzucht muss vorwiegend zu hohen Preisen am Markt gekauft werden.

Mit diesem Programm werden die palästinensische Entwicklungsstrategie und die landwirtschaftliche Sektorstrategie gefördert. CARE arbeitet zusammen mit Schaf- und Ziegenhirten (Frauen und Männer) in 30 Orten des Westjordanlandes, um ihnen einen verbesserten Zugang zu Wasser, Weideland und Futter zu ermöglichen und die Tiergesundheit und Produktivität der Viehzucht zu erhöhen. Die Menschen können somit höhere Einnahmen durch die Verbesserung der Qualität und Vermarktung ihrer Produkte erzielen.

Mit der Unterstützung von CARE und den beiden Partner-Organisationen PARC und ICARDA werden lokale Interessensvertretungen der Viehhirten in ihren technischen und Managementkapazitäten gestärkt. Eine besondere Aufmerksamkeit kommt dabei Frauengruppen zu, zudem werden ausgewählte Kooperativen unterstützt.

Die Zielgruppen des Projekts sind 17 lokale Organisationen von Viehhirten, 3 Kleinunternehmen und sogenannte Social Enterprises. Das Projekt soll insgesamt 2.000 Haushalten bzw. 12.000 Menschen (davon 30% Frauen), die von der Viehzucht leben, zugute kommen.

Partnerorganisationen: Palestinian Agriculture Relief Committee (PARC), International Center for Agricultural Research in the Dry Areas (ICARDA)

Laufzeit: 01.11.2013 – 29.02.2016

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): Hier klicken

CARE setzt sich dafür ein, die Ernährungssituation von Viehhirten (Frauen und Männer) durch nachhaltige und angepasste landwirtschaftliche Produktion längerfristig zu sichern und deren Abhängigkeit von humanitärer Hilfe zu reduzieren.

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