Naher Osten / Palästinensische Autonomiegebiete: Gerechter Frieden durch starke Frauen!

Eine friedliche Lösung für den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensischen Gebieten ist die Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung in der Region. Während die gesamte Bevölkerung vom anhaltenden Konflikt und der angespannten militärischen, politischen und administrativen Situation in den Palästinensischen Gebieten betroffen ist, sind Frauen zusätzlich benachteiligt. Das betrifft etwa den Zugang zu Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, Einkommen sowie politische Partizipation.

Frauen sind kaum an politischen Prozessen oder am Friedensprozess beteiligt. Die weitreichenden Konsequenzen des Konflikts besonders auf Frauen werden nicht ausreichend anerkannt. Die wenigen politisch aktiven Frauen kommen aus städtischen Gebieten und sind mit den Problemen und Bedürfnissen der ländlichen Bevölkerung nicht ausreichend vertraut. Im Allgemeinen ist der Einfluss der Zivilgesellschaft auf den Friedensprozess gering – trotz des Fehlens starker staatlicher Strukturen und des großen Engagements zivilgesellschaftlicher Akteure in Menschenrechts-, Friedens- und Sicherheitsfragen.

Ziel des Projekts ist es, zu besseren Voraussetzungen für einen gerechten und nachhaltigen Friedensprozess beizutragen, indem der soziale und politische Einfluss von Frauen und der Zivilgesellschaft in den Palästinensischen Gebieten gestärkt wird. Das Projekt arbeitet mit 300 AktivistInnen aus 30 ausgewählten Gemeinden im Gaza Streifen und dem Westjordanland, 50 StudentInnen von 5 Universitäten, ausgewählten MedienvertreterInnen und 55 VertreterInnen von 32 zivilgesellschaftlichen Basisorganisationen und Frauen-Organisationen.

Laufzeit: 01.01.2013 – 31.03.2015

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): Hier klicken

CARE unterstützt die Zivilgesellschaft und insbesondere Frauen in den Palästinensischen Gebieten, ihren gesellschaftlichen und politischen Einfluss zu stärken.

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