Zentral-Europa / Österreich: Connecting People

Nicht mehr alleine
Welche Zukunft haben Jugendliche in Ländern wie Afghanistan, Syrien oder Somalia, wo seit Jahren Krieg herrscht? Viele wurden zu Waisen oder Halbwaisen, wachsen ohne Vater auf, müssen früh Verantwortung übernehmen. Die Flucht nach Europa bedeutet Aussicht auf Schutz, Sicherheit, Bildung und Zukunft.

In Österreich erwartet die Jugendlichen ein kompliziertes Asylverfahren. Es kann Jahre dauern, Jahre der Ungewissheit, der Angst, nicht bleiben zu dürfen. In dieser Situation brauchen junge Flüchtlinge mehr als professionelle Betreuung zur SozialpädagogInnen. Sie brauchen einen emotionalen Anker, Menschen, die sich Zeit nehmen, sie individuell unterstützen. Wir helfen den Jugendlichen dabei, solche Menschen zu finden. connecting people bildet Erwachsene, die in Österreich leben, zu PatInnen aus, vermittelt Patenschaften und betreut diese auch längerfristig.

Beziehungen schaffen Sicherheit
Die PatInnen von connecting people unterstützen die Jugendlichen beim Deutschlernen, bei Behördenwegen, bei der Suche nach Ausbildung und beim Berufseinstieg. Sie schenken den Jugendlichen Zeit, Zuwendung und Vertrauen.

Die PatInnen bleiben den Jugendlichen auch erhalten, wenn sie mit Erreichen der Volljährigkeit die Betreuungsstellen verlassen müssen und wieder auf sich allein gestellt sind.

Stabiles Netzwerk
Kontakte außerhalb der Flüchtlingscommunity zu finden ist meist schwierig. Zugang zu sozialen Netzwerken ist aber die Grundvoraussetzung für eine gelungene Integration. Die PatInnen und ihre Familien bieten einen Einstieg in die neue Gesellschaft, ermöglichen Einblicke und Verständnis dafür, wie Strukturen und Konventionen in Österreich funktonieren.

Unterstützung durch CARE
Seit 2013 unterstützt CARE Österreich das Projekt „connecting people“ durch die Finanzierung einer PatInnengruppe.

 

 

Patenschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Österreich

zurück zur Übersicht