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Naher Osten / Jordanien: Nothilfe für syrische Flüchtlinge und ihre Aufnahmegemeinden

Die Syrienkrise ist inzwischen in ihrem achten Jahr. 660.000 syrische Flüchtlinge sind offiziell in Jordanien registriert, die Dunkelziffer liegt bei über einer Million. Fast 80% der registrierten Flüchtlinge leben außerhalb von Flüchtlingslagern in städtischen Gebieten Jordaniens. Sie werden zwar von UNO-Programmen unterstützt, aber oft reicht dies nicht aus, um ihre wichtigsten Bedürfnisse stillen zu können. In solchen Fällen versuchen die Betroffenen, irgendwie über die Runden zu kommen: indem sie Mahlzeiten ausfallen lassen, Kredite aufnehmen oder ihre Kinder zur Arbeit schicken oder sehr jung verheiraten. Doch auch die Aufnahmegemeinden in Jordanien sind mittlerweile an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt – und von den UNO-Hilfsrogrammen ausgeschlossen.

CARE unterstützt deshalb sowohl syrische Flüchtlinge als auch bedürftige JordanierInnen in den Städten und Flüchtlingslagern in Azraq, Irbid und Zarqa. Die Familien erhalten Bargeld-Soforthilfe und Winterversorgung. Im CARE-Sozialzentrum erhalten sie individuelle Betreuung, um ihre konkreten Bedürfnisse zu ermitteln. Im Falle von z.B. Traumata oder Gewalt gegen Frauen und/oder Kinder werden die Betroffenen an Ärzte oder andere Institutionen weiter vermittelt, damit sie die richtige Betreuung erhalten.

Insgesamt unterstützt dieses CARE-Projekt 15.250 Flüchtlinge und bedürftige JordanierInnen.

Laufzeit: 01.07.2017–31.05.2018

Mehr Information zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

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