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Afrika / Uganda: Nothilfe für Flüchtlinge aus dem Südsudan in Uganda

Seit 2013 tobt im Südsudan ein blutiger Bürgerkrieg. Bereits mehr als eine Million Menschen sind in das benachbarte Uganda geflohen – und nach wie vor kommen täglich neue Flüchtlinge an. Sie brauchen dringend Nahrung und ein Dach über dem Kopf. Mittlerweile sind die Aufnahmekapazitäten der Gastgemeinden in Uganda schon aufs äußerste strapaziert. Je länger die Krise anhält, desto größer wird das Risiko, dass es zu Konflikten über Ressourcen zwischen den Flüchtlingen und der lokal ansässigen Bevölkerung kommt.

Durch den Bau von Latrinen bei den temporären Unterkünften der Flüchtlinge soll Krankheiten vorgebeugt werden. Foto: Haunschmid/CARE

Kinder und Jugendliche auf beiden Seiten haben ein besonders hohes Risiko, zu Kinderehen, Militärdienst oder sexueller Ausbeutung gezwungen zu werden. Deshalb brauchen sie besondere Aufmerksamkeit und zusätzliche Unterstützung.

CARE hilft beim Bau von übergangsmäßigen Unterkünften mit Latrinen und repariert bzw. erhält temporäre Unterkünfte für Kinder, Jugendliche und andere Personen mit besonderen Bedürfnissen, damit diese sicheren Unterschlupf bekommen.

Berufsausbildung soll Flüchtlingen in Uganda Perspektiven bieten. Foto: Haunschmid/CARE

Geflüchtete und einheimische Jugendliche erhalten berufliche Ausbildung und Schulungen in unternehmerischen Kompetenzen. Dazu werden Trainer ausgebildet, die diese Fähigkeiten dann weitergeben. Mit den Mädchen wird über ihr Recht auf ein Leben frei von Gewalt gesprochen. Mit den männlichen Jugendlichen wird über die Notwendigkeit, Frauen und Mädchen mit Respekt und Würde zu behandeln, gesprochen, damit sie Vorbilder für andere Männer und Buben sein können.

Insgesamt kommt das Projekt 4.905 südsudanesischen Flüchtlingen und Mitgliedern der Aufnahmegemeinden in Uganda zugute.

Laufzeit: 15.08.2017–14.11.2018

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

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