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Afrika / Äthiopien: Nahrungsmittelhilfe für von Dürre Betroffene und intern Vertriebene

Für den Großteil der Menschen in der Oromia-Region ist regelmäßiger Regen lebensnotwendig: Sie sind von der Landwirtschaft abhängig. Eine langanhaltende Dürre im Südosten von Oromia bedeutet deshalb, dass Wasser mittlerweile knapp ist und die Wasserqualität schlecht, Ernten fallen aus, es gibt kaum mehr Weideland und Tierfutter, viele Nutztiere verenden.

Die Folge ist ein starker Anstieg von Mangel- und Unterernährung: Schon drei Millionen Menschen benötigen Nahrungsmittelhilfe. Zusätzlich haben sich aufgrund der Dürre die Konflikte um Ressourcen wie Wasser und Weideland entlang der 1.400 km langen Grenze zwischen Oromia und Somalia verschärft. Viele Menschen, die aufgrund der Konflikte ihr Hab und Gut in ihrer Heimat zurücklassen mussten, haben sich in der Borena-Zone angesiedelt.

CARE hilft sowohl den Vertriebenen als auch von der Dürre betroffenen Gemeinden in der Borena-Zone. Kinder unter fünf Jahren, schwangere und stillende Frauen erhalten mit Nährstoffen angereicherte Nahrungsmittel. Akute Unterernährung wird erkannt und behandelt. Alle Bewohner der Gemeinden bekommen Zugang zu sauberem Trinkwasser – CARE verteilt u.a. Tabletten zur Trinkwasseraufbereitung. Die im Land Vertriebenen bekommen außerdem auch Geld, um ihre Grundbedürfnisse abzudecken.

Insgesamt unterstützt CARE mit diesem Projekt ungefähr 35.000 Menschen.

Partnerorganisation: Action Against Hunger

Laufzeit: 01.05.2018 – 30.11.2018

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

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