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Naher Osten / Palästinensische Autonomiegebiete: Lebensgrundlage für Bauern sichern

Die Landwirtschaft ist nicht nur ein wichtiger Sektor der palästinensischen Wirtschaft, sondern auch Lebensgrundlage vieler Menschen vor Ort. Leider bleibt auch die Landwirtschaft von der Zerstörung durch den Konflikt mit Israel nicht verschont: Etwa 1.733 Hektar Gemüseanbauflächen sind vernichtet. Ab Mitte 2015 wurde im Gaza-Streifen damit begonnen, diese Anbauflächen wieder nutzbar zu machen. Bisher konnten jedoch nur wenige der völlig zerstörten Gewächshäuser und Tierfarmen wieder aufgebaut werden. Für die betroffenen Familien eine Katastrophe: einerseits kann der eigene Bedarf nicht gedeckt werden, andererseits gibt es nichts, das auf dem Markt verkauft werden könnte.

In erster Linie geht es daher darum, landwirtschaftliche Infrastruktur wieder instand zu setzen, z.B. Wassersammlungs- und -speicherungssyteme und Gewächshäuser. Darüber hinaus werden Trainings zur Vermittlung von landwirtschaftlichen Praktiken, z.B. im Umgang mit Schädlingsbefall, angeboten. Durch eine nachhaltige Verbesserung der Produktivität können sowohl das Einkommen als auch die Widerstandsfähigkeit der bäuerlichen Haushalte langfristig verbessert werden.

Zusätzlich erhalten lokale Organisationen, z.B. Kooperativen, maßgeschneiderte Trainings und Betriebsmittel, damit diese die ansässige Bevölkerung unterstützen und ihre Position stärken können.

Insgesamt unterstützt das Projekt 1.186 Kleinbauern im Gaza-Streifen dabei, ihre Lebensgrundlage wieder herzustellen, damit sie sich und ihre Familien wieder mit Lebensmitteln versorgen und ein Einkommen erwirtschaften können.

Laufzeit: 01.02.2017 – 31.03.2018

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

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