/ : Psychosoziale Hilfe

 

Jordanien: Unterstützung für Iraker/innen geht weiter!

 

CARE hilft Iraker/innen in Jordanien seit 2003 dabei, besser mit ihrer prekären Situation zurechtzukommen. Angesichts der Syrienkrise ist es umso wichtiger, die Bedürfnisse dieser Gruppe nicht zu vergessen – unsere Hilfe geht weiter!

 

 

Die instabile Situation in ihrem Heimatland führt nach wie vor zahlreiche Iraker/innen über die Grenze nach Jordanien. Im März 2012 waren 29.286 Menschen bzw. 12.200 Familien aus dem Irak bei UNHCR Jordanien registriert. Zu jenen Menschen, die bereits Unterstützung von UNHCR und CARE erhalten, kommen derzeit etwa 500-700 neue Familien monatlich hinzu, die ebenso unmittelbare Hilfe JOR909benötigen.

 

Die Hauptprobleme, denen die Iraker/innen in Jordanien gegenüberstehen, haben sich in den vergangenen Jahren nicht substantiell verändert. Iraker/innen haben meist keinen legalen Status in Jordanien; das bringt für die Betroffenen eine prekäre Existenz sowie fehlende Arbeits- und somit Einkommensmöglichkeiten mit sich. Ersparnisse, die manche aus dem Irak retten konnten, sind längst aufgebraucht. Viele Menschen hoffen daher darauf, in sicheren Drittstaaten aufgenommen zu werden; das ist aber ein zunehmend schwieriger und langwieriger Prozess. Der Stress, den derartige unsichere Lebensrealitäten mit sich bringen, hat negative psychosoziale Auswirkungen auf Individuen gleichermaßen wie Familien.

 

CARE arbeitet in diesem Projekt eng mit dem Hochkommissariat für Flüchtlinge der Vereinten Nationen (UNHCR) und anderen Organisationen zusammen, die sich um die Bedürfnisse der in Jordanien gestrandeten Iraker/innen kümmern. Ein Team von Sozialarbeiter/innen des CARE Flüchtlingsprogrammes erfasst die individuellen Bedürfnisse der Klient/innen, informiert sie über die verfügbaren Serviceangebote und vermittelt weitere Unterstützungsmöglichkeiten, darunter materielle und finanzielle Hilfe durch das CARE Programm sowie Services anderer Organisationen.

 

Mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission hilft CARE so etwa 1300 irakischen Familien (etwa 4.810 Menschen) durch mehr Information über und besseren Zugang zu den verfügbaren Unterstützungsmöglichkeiten, Verteilung notwendiger Alltagsgüter (Hygieneartikel, Kleidercoupons etc.) und finanzielle Unterstützung bei der Überbrückung extremer Notsituationen.

 

Finanzierung:   
 

Laufzeit: 01.07.2012 – 30.04.2013

 

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Jordanien: Unterstützung für Syrer/innen!

Angesichts der aktuellen Syrienkrise bietet CARE besonders bedürftigen Syrer/innen in Jordanien unmittelbare und umfassende Hilfe.

Die seit März 2011 andauernde Krise in Syrien hat hunderttausende Syrer/innen in die Flucht getrieben, etwa 150.000 davon nach Jordanien. Viele Menschen erreichen Jordanien mit geringen materiellen Ressourcen und sind unmittelbar auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Insbesondere Neuankömmlinge sind häufig unzureichend über existierende Hilfsangebote informiert. Vor allem alleinstehenden/alleinerziehenden Frauen, älteren Menschen oder Menschen mit Behinderung fällt es oft schwer, die nötige Unterstützung zu bekommen. Kinder und Jugendliche sind in großem Maße Leidtragende der prekären Lebens- und Wohnverhältnisse vor Ort. Generell stellen Isolation und fehlende soziale Netzwerke eine starke psychosoziale Belastung für die Syrer/innen in Jordanien dar. Die Gesamtsituation vor Ort hat auch negative Auswirkungen auf bedürftige Mitglieder der jordanischen Gastgemeinschaften.

CARE steht etwa 1.000 syrischen Familien (etwa 5.000 Personen) individuell beratend zur Seite, um über vorhandene Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren und je nach Bedarf an andere Organisationen weiterzuleiten. 800 Familien werden zudem kurzfristig auch finanziell unterstützt, um besondere Kosten wie etwa medizinische Ausgaben oder den Umzug in adäquate Unterkünfte zu decken. Psychosoziale Unterstützung stellt eine weitere Säule der Projektaktivitäten dar, um Isolation und dem Fehlen sozialer Netzwerke entgegenzuwirken.

 

Finanzierung:  

 

Laufzeit: 01.09.2012 – 31.08.2013

 

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