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Jordanien: Unterstützung für syrische Flüchtlinge in Jordanien.

 

 

 

Da sich die Situation in Syrien weiter verschlechtert 09 asmaflüchten hunderttausende Menschen aus Syrien und suchen Schutz im benachbarten Jordanien. Im September 2013 waren 519,676 betroffene Personen in Kontakt mit dem UNHCR, 492,526 davon registriert, weitere 27,150 warten noch auf ihre Registrierung. Unklar ist die genau Zahl der Syrerinnen und Syrer, die die Camps verlassen haben und in städtische Gebiete migriert sind,  Schätzungen gehen davon aus, dass 70%-80% der geflüchteten SyrerInnen nun zerstreut in verschiedenen Städten des Landes leben. Laufenden Untersuchungen von CARE und anderen  Organisationen zufolge kämpft der Großteil der syrischen Flüchtlinge damit, in den Städten über die Runden zu kommen, ihnen fehlen Informationen über Unterstützungsmöglichkeiten, viele von ihnen müssen sich verschulden um ihre grundlegenden Bedürfnisse decken zu können.
Das Projekt wird den betroffenen syrischen Flüchtlingsfamilien ebenso wie der Bevölkerung in den verarmten städtischen Regionen im nördlichen Jordanien Unterstützung bieten, insbesondere über das bestehende Flüchtlingszentrum in Mafraq. Mafraq beherbergt derzeit eine große Zahl syrischer Flüchtlinge und benötigt dringend Unterstützung um deren sich verschlechternde Situation zu stabilisieren.

Im Laufe des Projekts sollen insgesamt 1,500 betroffene Haushalte erfasst und unterstützt werden (8,250 Einzelpersonen bei einer durchschnittlich angenommenen Familiengröße von 5,5 Personen). 700 besonders von Armut betroffene Haushalte sollen in den kommenden Monaten finanzielle Nothilfe erhalten. Um den Flüchtlingen zu helfen mit dem herannahenden Winter zurechtzukommen sollen weiters 300 besonders bedürftige Haushalte bis Dezember 2013 finanzielle Winternothilfe erhalten.

Dabei wird ein Schwerpunkt auf die Arbeit mit von Frauen geführten Haushalten, Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen gelegt und versucht, besonders marginalisierte und von Armut betroffene Menschen einzubeziehen.

 

Finanzierung:   http://www.entwicklung.at/uploads/media/1886_oeza_d.jpg          

 

 

Laufzeit: 30.09.2013 – 30.06.2014

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Jordanien: Unterstützung für Iraker/innen geht weiter!

 

CARE hilft Iraker/innen in Jordanien seit 2003 dabei, besser mit ihrer prekären Situation zurechtzukommen. Angesichts der Syrienkrise ist es umso wichtiger, die Bedürfnisse dieser Gruppe nicht zu vergessen – unsere Hilfe geht weiter!

 

Die instabile Situation in ihrem Heimatland führt nach wie vor zahlreiche Iraker/innen über die Grenze nach Jordanien. Im Januari 2013 schätzte die jordanische Regierung die Zahl der irakischen Flüchtlinge in Jordanien 450.000 zu sein. Etwa 29.000 Menschen bzw. 12.200 Familien von diesen waren bei UNHCR Jordanien registriert. Zu jenen Menschen, die bereits Unterstützung von UNHCR und CARE erhalten, kommen derzeit etwa 500-700 neue Familien monatlich hinzu, die ebenso unmittelbare Hilfe benötigen.

 

Die Hauptprobleme, denen die Iraker/innen in Jordanien gegenüberstehen, haben sich in den vergangenen Jahren nicht substantiell verändert. Iraker/innen haben meist keinen legalen Status in Jordanien; das bringt für die Betroffenen eine prekäre Existenz sowie fehlende Arbeits- und somit Einkommensmöglichkeiten mit sich. Ersparnisse, die manche aus dem Irak retten konnten, sind längst aufgebraucht. Viele Menschen hoffen daher darauf, in sicheren Drittstaaten aufgenommen zu werden; das ist aber ein zunehmend schwieriger und langwieriger Prozess. Der Stress, den derartige unsichere Lebensrealitäten mit sich bringen, hat negative psychosoziale Auswirkungen auf Individuen gleichermaßen wie Familien.

 

CARE arbeitet in diesem Projekt eng mit dem Hochkommissariat für Flüchtlinge der Vereinten Nationen (UNHCR) und anderen Organisationen zusammen, die sich um die Bedürfnisse der in Jordanien gestrandeten Iraker/innen kümmern. Ein Team von Sozialarbeiter/innen des CARE Flüchtlingsprogrammes erfasst die individuellen Bedürfnisse der Klient/innen, informiert sie über die verfügbaren Serviceangebote und vermittelt weitere Unterstützungsmöglichkeiten, darunter materielle und finanzielle Hilfe durch das CARE Programm sowie Services anderer Organisationen.

 

Mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission hilft CARE so etwa 600 irakischen Familien (etwa 2.220 Menschen) durch mehr Information über und besseren Zugang zu den verfügbaren Unterstützungsmöglichkeiten, Verteilung notwendiger Alltagsgüter (Hygieneartikel, Kleidercoupons etc.) und finanzielle Unterstützung bei der Überbrückung extremer Notsituationen.

Finanzierung:  

 

Laufzeit: 01.06.2013 – 31.03.2014

 

 

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Jordanien: Unterstützung für Syrer/innen geht weiter!

 

 

 

Seit 2012 hilft das CARE Flüchtlingsprogramm syrischen Flüchtlingen: Sozialarbeiter/innen analysieren die Situation jeder Familie, informieren über Unterstützungsmöglichkeiten, bieten materielle und finanzielle Unterstützung und organisieren Aktivitäten um das psychosoziale Wohlbefinden der Flüchtlinge zu verbessern. Angesichts der anhaltenden Krise in Syrien ist es wichtig, dass die Hilfe in Jordanien weitergeht.

 

 

Seit Beginn der Syrienkrise im März 2011 hat sich die Lage nicht verbessert: noch immer fliehen täglich tausende Syrer/innen über die Grenze nach Jordanien. Die Regierung schätzt, dass derzeit etwa 600.000 Flüchtlinge in Jordanien Schutz gesucht haben (Stand Juli 2013). Nur ein kleiner Teil der Flüchtlinge bleibt in den Lagern: etwa 80 % der Syrer/innen versuchen, in den jordanischen Städten wie Amman, Zarqa, Mufraq und Irbid, aber auch in Madaba und Ma’an, Arbeit und Unterstützungsmöglichkeiten zu finden. In den Städten aber ist es oft schwierig für neu ankommende Flüchtlinge, Informationen über Hilfsangebote zu sammeln; Wohnungs- und Nahrungsmittelpreise steigen ständig, was das Überleben nicht nur für die Flüchtlinge, sondern auch für die lokale Bevölkerung zunehmend schwierig macht.

 

Etwa drei Viertel der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. Besonders Frauen, die mit ihren Kindern alleine nach Jordanien geflohen sind, haben oft Schwierigkeiten, Zugang zu Unterstützungsmöglichkeiten zu bekommen und in Jordanien ein soziales Netzwerk aufzubauen; ein Einkommen haben sie fast nie. CARE kümmert sich ganz besonders um diese Frauen, ebenso wie um ältere Menschen, Kranke und Menschen mit Behinderung.

 

Mit Unterstützung der Europäischen Kommission hilft CARE daher in Amman und Umgebung sowie in den Städten Irbid und Mafraq etwa 3.000 bedürftige Familien (16.500 Personen). In einem Erstgespräch klärt ein/e CARE Sozialarbeiter/in die individuellen Bedürfnisse der Familie ab und identifiziert die nötigen Maßnahmen wie etwa sozialarbeiterische Begleitung und Beratung, finanzielle und materielle Unterstützung sowie Aktivitäten zur Stärkung des psychosozialen Wohlbefindens. Konkret hat das Projekt zum Ziel, 1.700 Familien in einer akuten Notsituation finanziell zu Unterstützen.

 
Finanzierung:

 

Laufzeit: 01.03.2013 – 31.05.2014

 

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 Jordanien: Unterstützung für Syrer/innen!

Angesichts der aktuellen Syrienkrise bietet CARE besonders bedürftigen Syrer/innen in Jordanien unmittelbare und umfassende Hilfe.

Die seit März 2011 andauernde Krise in Syrien hat hunderttausende Syrer/innen in die Flucht getrieben, etwa 150.000 davon nach Jordanien. Viele Menschen erreichen Jordanien mit geringen materiellen Ressourcen und sind unmittelbar auf humanitäre Hilfe angewiesen.

 

Insbesondere Neuankömmlinge sind häufig unzureichend über existierende Hilfsangebote informiert. Vor allem alleinstehenden/alleinerziehenden Frauen, älteren Menschen oder Menschen mit Behinderung fällt es oft schwer, die nötige Unterstützung zu bekommen. Kinder und Jugendliche sind in großem Maße Leidtragende der prekären Lebens- und Wohnverhältnisse vor Ort. Generell stellen Isolation und fehlende soziale Netzwerke eine starke psychosoziale Belastung für die Syrer/innen in Jordanien dar. Die Gesamtsituation vor Ort hat auch negative Auswirkungen auf bedürftige Mitglieder der jordanischen Gastgemeinschaften.

CARE steht etwa 1.000 syrischen Familien (etwa 5.000 Personen) individuell beratend zur Seite, um über vorhandene Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren und je nach Bedarf an andere Organisationen weiterzuleiten. 800 Familien werden zudem kurzfristig auch finanziell unterstützt, um besondere Kosten wie etwa medizinische Ausgaben oder den Umzug in adäquate Unterkünfte zu decken. Psychosoziale Unterstützung stellt eine weitere Säule der Projektaktivitäten dar, um Isolation und dem Fehlen sozialer Netzwerke entgegenzuwirken.

 

Finanzierung:  

 

Laufzeit: 01.09.2012 – 31.08.2013

 

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