Afrika / Äthiopien: Kampf gegen Ernährungsunsicherheit

Im Kampf gegen chronische Armut und die damit verbundene langjährige Ernährungsunsicherheit in Äthiopien hat CARE über die Jahre im Rahmen mehrerer Projekte zur Versorgung der Bevölkerung in der südlichen Oromia Region mit Nahrungsmitteln beigetragen. Dieses neue Projekt baut auf den vorhergehenden auf, doch es verfolgt einen breiteren, umfassenderen und stärker integrierten multisektoralen Ansatz – er verknüpft die Bereiche Ernährung mit Wasser, Hygiene und Bewusstseinsbildung.

Durch die Unterstützung von mehr als 5.000 Haushalten und die Verteilung von Ziegen und Geflügel leistet CARE einen Beitrag zur Nahrungsversorgung. Gleichzeitig trägt CARE damit aber auch zum Erreichen des langfristigen Ziels der Ernährungssicherheit bei.

Projektteilnehmerinnen in Äthiopien. Foto: CARE

Familien mit unterernährten Kindern erhalten therapeutische Nahrung und Medikamente, aber auch Chemikalien zur Wasseraufbereitung, die den Zugang zu sauberem Wasser für sie und ihre gefährdeten Kinder gewährleisten. Auch durch Aufklärungskampagnen über richtige Ernährung und Hygiene sowie durch Trainings für Gesundheitsexperten und spezielle Trainings für Mütter stärkt CARE die Widerstandsfähigkeit gefährdeter Menschen gegen Krankheiten.

Insgesamt profitieren rund 56.000 von akuter Unterernährung betroffene Menschen von dieser Soforthilfe – vor allem schwangere Frauen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit HIV/Aids. CARE fördert die Entwicklung von stärkeren, widerstandsfähigeren Gemeinden.

Laufzeit: 01.08.2013 – 31.12.2014

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): Hier klicken

Finanzierung:

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