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Im Einsatz für den Frieden

Seit 2013 herrscht im Südsudan Bürgerkrieg. Seither sehen sich viele Menschen gezwungen entweder in andere Gebiete des Südsudans oder ins Nachbarland Uganda zu fliehen. Die Region braucht dringend Maßnahmen, um den Frieden zu fördern und den Wiederaufbau zu unterstützen.

Dieses Projekt zur Friedensförderung wird dabei über die Landesgrenzen hinweg umgesetzt. In den teilnehmenden Gemeinden werden Friedens-Mediator*innen bei ihrer Arbeit unterstützt. Sie erhalten Schulungen im Konfliktmanagement und Informationen über ihre rechtliche Situation. Im Zentrum stehen Dialoge für den Frieden und Aktivitäten zur Konfliktprävention und -lösung.

Mit dem Ziel den Wiederaufbau zu unterstützen, werden unteranderem energiesparende Öfen gefördert sowie Straßen ausgebaut und instandgehalten. In landwirtschaftlichen Gruppen, Baumschulen und Gemüsegärten wird auch an der Ernährungssicherheit und der Anpassung an den Klimawandel gearbeitet.

Frauen und Mädchen sind in Kriegsgebieten oft einer großen Gefahr ausgesetzt. Deshalb werden sie im Rahmen dieses Projekts besonders unterstützt. Überlebende von sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt erhalten Schutz, psychosoziale Hilfe und Unterstützung in Rechtsfragen. Kleinspargruppen für Frauen sollen dazu beitragen, dass sie wirtschaftlich auf eigenen Beine stehen und gleichzeitig ihre Führungskompetenzen stärken können.  

In den sogenannten „Role Model Men and Boys“-Gruppen wird daran gearbeitet, positive Rollenbilder bei Männern und Jungen zu etablieren, damit sie aktiv gegen Gewalt an Frauen eintreten.

Dieses Projekt wird durch die Austrian Development Agency (ADA) gefördert (aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit).

Das Projekt wird von CARE Österreich, gemeinsam mit CARE Uganda, der Rural Initiative for Community Empowerment (RICE)-West Nile, dem Österreichischen Roten Kreuz (Projektleitung), der Uganda Red Cross Society (URCS), dem Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ASPR), und der Community Empowerment for Progress Organization (CEPO) umgesetzt.

Laufzeit: 01.12.2021 – 31.05.2024

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

Dieses Projekt trägt zu folgenden Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) bei: