Ost-Europa / Georgien / Südkaukasus: Partizipative ländliche Entwicklung

In Georgien lebt ein Großteil der Menschen in ländlichen Gebieten unter der Armutsgrenze, da es neben der Landwirtschaft, die von veralteten Technologien und fragmentiertem Landbesitz, den Folgen des Klimawandels und intensiver Bodennutzung während der Sowjetzeit geprägt ist, kaum Arbeitsplätze gibt. So auch in der Projektregion Lagodekhi, wo vor allem Frauen und Jugendliche in Städte oder ins Ausland ziehen, um Arbeit und ein besseres Leben zu finden.

Das Ziel des Projekts ist es, Armut zu verringern und die Lebens- und Arbeitsbedingungen in ländlichen Regionen Georgiens zu verbessern. Es wird dazu der europäische Ansatz zur Regionalentwicklung namens „LEADER – Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ pilotiert. In der Projektregion Lagodekhi wird die lokale Bevölkerung gemeinsam mit den öffentlichen Behörden eine lokale Aktionsgruppe (LAG) bilden und eine regionale Entwicklungsstrategie ausarbeiten, die es ermöglicht, die lokale Wirtschaft zu stärken, Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft zu schaffen, Innovationen in der Landwirtschaft umzusetzen und einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Weiters werden wirtschaftliche, soziale und kulturelle Initiativen gefördert, die zur Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie beitragen sowie nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Dazu gehört u.a. die Unterstützung von Tourismusbetrieben, die nachhaltigen Ökotourismus in der Region Lagodekhi etablieren möchten.

Insgesamt werden 600 Haushalte von diesem Projekt profitieren.

Laufzeit: 01.07.2015 – 31.10.2017

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

 

CARE unterstützt in ländlichen Gebieten Georgiens nachhaltige Entwicklung und pilotiert einen innovativen Regionalentwicklungsansatz.

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