Ost-Europa / Georgien: Kleinbauerngruppen stärken

CARE unterstützt die ländliche Bevölkerung bei der nachhaltigen Steigerung der Nahrungsmittelproduktion und der Bekämpfung von Armut. Georgiens landwirtschaftlicher Sektor ist vielversprechend, doch die Produktivität ist gering und rückläufig. Obwohl die Landwirtschaft für etwa die Hälfte der Bevölkerung die wichtigste Einnahmequelle darstellt, macht sie nur 9 Prozent des Bruttonationalprodukts aus.

Aufgrund fehlender Massenproduktionsvorteile und geringer Effizienz betreiben viele LandwirtInnen überwiegend oder ausschließlich Subsistenzwirtschaft: Sie erzeugen nur für den eigenen Bedarf, da die finanziellen Anreize und notwendigen methodischen Verbesserungen zur Produktionssteigerung fehlen. Eine Folge davon ist, dass der Wert landwirtschaftlicher Importe jenen der Exporte um das Dreifache übersteigt und die Armutsquote auf dem Land deutlich höher ist als in den Städten.

Das Ziel dieses CARE-Projekts ist, eine nachhaltige Steigerung der Nahrungsmittelproduktion zu erreichen und die ländliche Armut in Georgien zu bekämpfen. Dazu werden 30 geschäftsorientierte Kleinbauerngruppen miteinander kooperieren und auf dem Markt ihre Konkurrenzfähigkeit testen. Das Projekt unterstützt die institutionelle Entwicklung eines Kleinbauern-Dachverbands, der Know-how zu Vermarktungsmethoden innerhalb seiner Mitgliedschaft aufbauen und sich für die Interessen und Rechte von Kleinbauern/Kleinbäuerinnen einsetzen wird. 600 landwirtschaftliche Haushalte in der Region sollen so von den höheren, stabileren Einkommen und besseren Unterstützungssystemen profitieren.

Partnerorganisationen: Regional Development Association (RDA), ISET Policy Institute (ISET-PI)

Laufzeit: 01.01.2014 – 31.12.2017

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): Hier klicken

CARE unterstützt die ländliche Bevölkerung bei der nachhaltigen Steigerung der Nahrungsmittelproduktion und der Bekämpfung von Armut.

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