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Soziale Unternehmen als Ausweg aus der Armut

In Montenegro sind Frauen und insbesondere Roma im Arbeitsmarkt unterrepräsentiert und vielfach diskriminiert, z.B. in Form von niedrigeren Löhnen. Nur knapp 10 Prozent der Unternehmen sind auf Frauen registriert, nur 11 Prozent der Roma hatten jemals eine feste Anstellung – und nur ein kleiner Bruchteil davon sind Frauen. Roma-Frauen gehören, ebenso wie Frauen, die Gewalt erleben mussten, zu den am meisten marginalisierten und diskriminierten Teilen der Bevölkerung Montenegros.

Deshalb unterstützt CARE in den Gemeinden Niksic und Pljevlja Roma-Frauen und Opfer von häuslicher Gewalt dabei, als soziale Unternehmerinnen ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Kleine finanzielle Zuschüsse und unternehmerische Ausbildung helfen dabei, eigene Unternehmen zu führen und dadurch ein eigenes Einkommen zu generieren. Die Zuschüsse werden nicht an CARE zurückgezahlt, sondern in Form von Anschaffungen für die Gemeinschaft reinvestiert.

Gemeinsam mit unseren langjährigen Partnerorganisationen, einer von Roma-Frauen geführten NGO und einer Organisation, die Gewaltopfer vertritt und unterstützt, wird ein Schwerpunkt auf die Entwicklung von sozialem Unternehmertum gelegt. Zusätzlich arbeitet CARE auch mit den zuständigen lokalen Behörden, um die Kapazitäten in der Förderung von UnternehmerInnnentum vor Ort nachhaltig aufzubauen.

Außerdem werden ca. 100 Männer durch Workshops für die Bedeutung und Wichtigkeit der Einbindung von Frauen in die Wirtschaft sensibilisiert. Insgesamt erreicht das Projekt, das von der Austrian Development Agency (ADA) aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert wird, 560 Menschen.

Partnerorganisationen: Nikšić – Centre for Roma Initiatives (CRI); Pljevlja – Open Centre Bona Fide

Laufzeit: 01.10.2015 – 31.12.2017

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

Dieses Projekt trägt zu folgenden Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) bei: