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Ost-Europa / Bosnien-Herzegowina / Montenegro / Serbien: Eine Stimme für Roma-Frauen

Trotz häufiger Bekenntnisse der Regierungen der Balkanländer zu den Rechten von Roma werden insbesondere Roma-Frauen immer noch stark diskriminiert. Sie sind benachteiligt, weil sie Frauen und weil sie Roma sind. Dies gilt nicht nur auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch in Bezug auf ihr politisches Mitspracherecht.

In diesem Projekt unterstützt CARE daher bereits bestehende, lokale Organisationen dabei, die Rechte von Roma-Frauen stärker einzufordern und ihnen dadurch eine eigenständige Stimme zu geben. Roma- und Frauenrechtsorganisationen werden in ihrer Arbeit unterstützt und über die Landesgrenzen hinweg vernetzt. Dadurch können sie nicht nur Erfahrungen austauschen, sondern auch auf der europäischen Ebene aktiv werden.

Workshop für MediatorInnen. Foto: CARE

Die bereits in vergangenen Projekten sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit den von Roma-Frauen geleiteten Organisationen setzt CARE auch in diesem Vorhaben fort. CARE und seine Partnerorganisationen ermöglichen weiterhin einen besseren Zugang zu Bildung und Gesundheitsdiensten für Kinder und Erwachsene. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf Gewaltprävention und auf die Förderung sexueller und reproduktiver Gesundheit gelegt.

Das Projekt unterstützt Roma-Frauen und -Mädchen auf Gemeindeebene, stärkt aber auch Netzwerke von Roma- und Frauenrechtsorganisationen, insbesondere in ihrer Zusammenarbeit mit Regierungsstellen. Schließlich werden die einzelnen nationalen Organisationen international vernetzt. Insgesamt wird das Projekt mehr als 7.000 Personen zugute kommen.

Partnerorganisationen: Bosnien und Herzegowina: Roma Women Association ‘Better Future’; Montenegro: Centre for Roma Initiatives (CRI); Serbien: Bibija – Roma Women Centre.

Laufzeit: 01.11.2015 – 31.12.2018

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

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