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Naher Osten / Jordanien: Durch Ausbildung Perspektiven schaffen

Mehr als 13,5 Millionen Menschen wurden durch den Konflikt in Syrien aus ihrer Heimat vertrieben. 658.015 von ihnen leben laut UNHCR in Jordanien, 86,5% davon unter der Armutsgrenze. Die Geschlechterbeziehungen befinden sich im Umbruch, weil hauptsächlich Frauen die Familie versorgen und Männer sowie Kinder neue Rollen einnehmen müssen. Gleichzeitig fordern sozial schwache Teile der jordanischen Bevölkerung dieselben Rechte und Services wie syrische Flüchtlinge. Denn: Laut Untersuchungen von CARE sind 60% der JordanierInnen in den Aufnahmegesellschaften selbst arbeitslos. Programme, welche den Kampf um Ressourcen vermindern und sozialen Zusammenhalt fördern, sind dringend notwendig.

Sowohl JordanierInnen als auch syrische Flüchtlinge benötigen Unterstützung, um am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Gleichzeitig muss der Schutz syrischer Flüchtlinge verbessert werden, da ein Großteil in prekären Umständen lebt und die Grundbedürfnisse nicht gedeckt sind. Ein spezieller Fokus liegt auf Frauen und von Frauen geführten Haushalten, damit sie einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen und ihren Lebensunterhalt sichern können.

In den Städten Amman und Zarqa und im Flüchtlingslager Azraq beraten und unterstützen wir besonders schutzbedürftige Flüchtlinge, Arbeitsbewilligungen zu beantragen und informieren über Zugangsmöglichkeiten zum jordanischen Arbeitsmarkt. Sowohl JordanierInnen als auch SyrerInnen erhalten Berufsrainings und Zugang zu Firmenpraktika, die den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Durch Kleinspargruppen und finanzielle Zuschüsse wird die Gründung von kleinen Geschäften ermöglicht. Zusätzlich werden vor allem für Flüchtlingsfrauen Trainings zu geschlechtsspezifischer Gewalt durchgeführt.

Laufzeit: 01.09.2017–31.08.2019

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

Finanzierung:

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