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Burundi: Mädchen haben ein Recht auf Bildung und Schutz vor Gewalt

 

 CARE setzt sich für die Grundschulbildung von Mädchen ein

 

Eine der Hauptursachen für die Armut vieler Familien in Burundi ist die Tatsache, dass Kinder nicht in die Schule gehen oder den Schulbesuch vorzeitig abbrechen. Besonders die Bildung von Mädchen leidet oft darunter, dass sie viele andere Verpflichtungen haben wie die Arbeit im Haushalt, Versorgung von Familienmitgliedern oder zum Familieneinkommen beitragen müssen. Ein großes Problem für die Mädchen Burundis stellt die weit verbreitete sexuelle Gewalt dar. Leider werden Mädchen auch im schulischen Umfeld missbraucht.

 

In der Provinz Gitega in Zentralburundi setzen sich CARE und die lokale Partnerorganisation FVS/AMADE für die Umsetzung der Rechte von Mädchen ein. Gemeinschaftliche Strukturen wie Eltern-LehrerInnen-Verbände, Kinderschutz-Komitees und Schulklubs werden gestärkt, sensibilisiert und trainiert, um Schulabbrüche zu verhindern und Mädchen dabei zu unterstützen, wieder in die Schule zu gehen. Bewusstseinsbildung zur Prävention von sexueller Gewalt in den Gemeinden wird gefördert und die Opfer dabei unterstützt, das Erlebte zu verarbeiten. Außerdem wird ein Verhaltenskodex für LehrerInnen und BetreuerInnen entwickelt. CARE und FVS/AMADE setzen sich für die Einführung von Sexualkunde in die Lehrpläne der Grundschulen und die Aufklärung über reproduktive Rechte ein.

 

Finanzierung:               

 

Laufzeit: 1.7.2012 – 31.12.2013

 

 

 

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