Diese Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen.
Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Alle Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Afrika / Burundi: Hilfe für Waisenkinder

Burundi ist eines der ärmsten Länder der Welt. Von 1993 bis 2005 herrschte ein Bürgerkrieg. Seit April 2015 dauert eine soziale und politische Krise an. Alle diese Umstände verschlimmern die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort Tag für Tag.

Die Hälfte der Bevölkerung in Burundi sind Kinder. Schätzungen zu Folge gibt es aufgrund des Krieges und HIV/AIDS ungefähr 900.000 Waisenkinder. Sie sind besonders von Unterernährung, Armut sowie physischer und psychischer Gewalt gefährdet. Waisen wachsen ohne soziale oder wirtschaftliche Unterstützungsstrukturen auf. Sie erhalten oftmals keine Bildung, weshalb ihre Zukunftperspektiven alles andere als rosig aussehen. Auch viele andere Kinder befinden sich in einer prekären Lage, insbesondere Mädchen und Kinder von alleinerziehenden oder geschiedenen Eltern.

Die Kinder lernen, Küchengärten anzulegen und zu pflegen. Foto: CARE

Straßenkinder und Kinder, die chronisch Hunger leiden, arbeiten oft, um zu überleben und auch um Familienmitglieder mitzuernähren, z.B. wenn sie als ältestes Kind selbst den Haushalt führen müssen. Sie arbeiten als Haushaltshilfen, StraßenverkäuferInnen, landwirtschaftliche Arbeitskräfte und sogar in der Prostitution. Die meisten dieser Kinder sind zwischen 10 und 14 Jahre alt.

CARE Österreich hilft mit diesem Projekt 7.600 Waisen und sozial benachteiligten Kindern in den Kommunen Buyenzi, Itaba, Giheta und Kinama in Burundi.

In den unterstützten Jugendzentren werden interaktives Theater, traditioneller und moderner Tanz sowie Gesprächsrunden zu Themen wie HIV/AIDS, Gesundheit oder die Rolle und Beziehungen von Frauen und Männern angeboten. Zusätzlich finden Kurse zu Unternehmertum und Einkommen schaffenden Aktivitäten statt. Im Rahmen von sportlichen Aktivitäten erlernen die Kinder und Jugendlichen außerdem, wie Konflikte friedlich gelöst werden können. An Schulen werden gemeinsam mit LehrerInnen Küchengärten angelegt, in denen Gemüse angepflanzt wird.

SchülerInnen und Lehrer mit der Ernte aus dem Küchengarten. Foto: CARE

Verantwortliche in den Gemeinden werden außerdem dabei unterstützt, die Rechte der Kinder in den Gemeinden zu verteidigen und zu fördern, damit sozial benachteiligte Kinder zum Beispiel in die Schule gehen können.

Laufzeit: 01.05.2016–30.04.2019

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

CARE unterstützt den Aufbau von sozialen und finanziellen Auffangsystemen für Waisen und benachteiligte Kinder.

zurück zur Übersicht