Afrika / Mosambik: Besser vorbereitet für den Notfall

Es sind die ärmsten Gebiete in Mosambik, die regelmäßig von schweren Naturkatastrophen heimgesucht werden. Dürre, Wirbelstürme, Überschwemmungen – durch Klimawandel verursachte, unberechenbare Wetterbedingungen treten häufig in Kombination auf. Das Wetterphänomen El-Niño bedroht die Lebensgrundlage der betroffenen Gemeinschaften – regenabhängige Landwirtschaft – noch zusätzlich.

Selbst in den meisten normalen Jahren reichen die Erträge der eigenen Nahrungsmittelproduktion nicht zum Überleben.

Naturkatastrophen bringen zusätzlich ein hohes Risiko von Durchfallerkrankungen, z.B. Cholera, mit sich. Betroffen sind überwiegend Kinder, Frauen und ältere Personen, die sich generell langsamer von einer Katastrophe erholen.

Ziel dieses Projekts ist daher, gemeinsam mit der Bevölkerung der Provinzen Nampula und Zambezia daran zu arbeiten, die Widerstandsfähigkeit der Gemeinden für den Katastrophenfall zu stärken. Erreicht werden soll dies vor allem durch eine Verbesserung des Katastrophen- und Risikomanagements auf Bezirksebene, z.B. durch Investition in Risikoanalysen und Frühwarnsysteme, sowie durch eine stärkere Vernetzung mit Risikomanagementsystemen auf nationaler Ebene.

Zusätzlich erhalten die Gemeinden landwirtschaftliche Güter zur Unterstützung der Nahrungsproduktion, um die Lebensgrundlage der ärmsten Haushalte zu sichern. Die Bewertung und Einschätzung von Katastrophen sowie die Hilfe im Katastrophenfall soll ebenfalls verbessert werden.

Laufzeit: 01.05.2016 – 31.10.2017

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

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