Asien / Bangladesch: Bessere Rechte für Textilarbeiterinnen

Die Bekleidungsindustrie ist einer der wichtigsten und stetig wachsenden Wirtschaftsbereiche in Bangladesch. Mehr als 4,5 Millionen Menschen sind in diesem Sektor beschäftigt, 85–90% davon Frauen.

Wie Tragödien in der jüngsten Vergangenheit (z.B. der Brand in der Tazreen Fabrik oder der Einsturz von Rana Plaza, bei dem über 1.000 Menschen getötet und mehr als 2.000 verletzt wurden) gezeigt haben, sind die Arbeitsbedingungen für die vorwiegend weiblichen Fabrikarbeiterinnen oft katastrophal.

CARE arbeitet zusammen mit Fabrikarbeiterinnen, AktivtistInnen und GewerkschafterInnen daran, dass grundlegende Arbeitsrechte in der Bekleidungsindustrie in Bangladesh umgesetzt und faire Arbeitsbedingungen geschaffen werden.

Das Projekt trägt den Namen „Oikko“, was in Bengali soviel wie „Einheit“ bedeutet und symbolisch für das Projektziel steht: ArbeiterInnen, AktivistInnen und Gewerkschaften sollen miteinander vernetzt werden, um sich gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie in Bangladesch einzusetzen. Ihre Fähigkeiten sollen gestärkt werden, damit sie die Umsetzung von Arbeits- und Menschenrechten vorantreiben können.

Mit Hilfe des Projekts bauen 3.000 Textilarbeiterinnen Netzwerke auf, um gemeinsam ihre Rechte einzufordern. Gleichzeitig werden mehr als 600 ArbeitsrechtsaktivistInnen und Mitglieder von Gewerkschaften so ausgebildet, dass sie Arbeiterinnen über ihre Arbeitsrechte beraten können und sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Fabriken einsetzen können. Schlussendlich wird die Zivilgesellschaft gestärkt, um anwaltschaftliche Arbeit für die Umsetzung von Arbeitsrechten in der Textilindustrie zu leisten.

Laufzeit: 01.03.2015 – 28.02.2018

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

Finanzierung:

CARE unterstützt Fabrikarbeiterinnen und GewerkschafterInnen dabei, die Arbeitsrechte in der Bekleidungsindustrie zu verbessern.

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