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Ägypten: Gleiche Rechte für Frauen!

CARE hilft Frauen dabei, ihre sozioökonomische Stellung zu verbessern.

In der traditionell geprägten Gesellschaft Ägyptens fällt es Frauen oft schwer, ihre Existenz unabhängig von einem Mann zu sichern. Ihnen fehlt der gleichberechtigte Zugang zu Bildungsmöglichkeiten und dem Arbeitsmarkt. Um die Lage der Frauen zu verbessern, unterstützt CARE sieben lokale Frauenorganisationen. Sie erhalten Trainings und werden miteinander vernetzt, um so gestärkt für die Rechte der Frauen zu kämpfen. Außerdem tritt CARE mit zentralen Personen im politischen und religiösen Leben in Kontakt, um sie für die Rechte von Frauen zu sensibilisieren. Insgesamt werden 14.000 Frauen von diesem Projekt profitieren.  

 

Finanzierung:    

Laufzeit: 15.7.2010-6.8.2012

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Ägypten: Erbrechte für Frauen!

CARE unterstützt Frauen in Ägypten dabei, ihr Recht auf Eigentum und Erbschaft zu schützen und ihren Besitz besser zu verwalten.


Frauen sind überproportional von mangelndem Zugang zu bzw. fehlender Kontrolle über Eigentum sowie benachteiligendem Erbrecht betroffen, was sich in der Tatsache widerspiegelt, dass in Ägypten lediglich 4%der Landtitel auf Frauen ausgestellt sind. Sie sind stark benachteiligt, da die patrilineale Familien- und Erbschaftsstruktur vorsieht, dass Frauen Besitztum an ihre Ehemänner und Kinder weitergeben. Mit dem Argument, Familienvermögen nicht aufteilen oder Land durch Heirat auf andere Familien übertragen zu müssen (Verlust von Land als Kapital), wird Frauen ihr rechtmäßiger Anteil an Erbschaften vorenthalten. Frauen werden ihrer ökonomischen Rechte beraubt und sind daher stärker gefährdet, ihre Ernährungs- und Einkommensgrundlage zu verlieren, insbesondere in Situationen, wo traditionelle Haushaltsvorstände (Ehemänner, Väter, Brüder) nicht vorhanden sind, sei es durch Krankheit, Scheidung, Verlassen, Gewalt, Migration oder Tod.

Ziel des Projektes ist, verbesserten Zugang von Frauen zu bzw. ihre Kontrolle über ökonomische Rechte, Ressourcen und Möglichkeiten sicherzustellen. Konkret sollen staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure in den Gouvernements Assiut und Sohag gemeinsam daran arbeiten, Frauen den Zugang zu Erbrecht zu ermöglichen und diese zu befähigen, ihren Besitz besser zu verwalten.

Das Projekt arbeitet mit 12,000 Frauen aus ländlichen Gemeinden in den Projektgebieten, in welchen bewusstseinsbildende Kampagnen durchgeführt werden; 500 Frauen, die an Trainings zu Verwaltung von Geldmittel und Eigentum teilnehmen; 300 Frauen, die rechtliche Unterstützung erhalten; 6 zivilgesellschaftlichen Organisationen und Vermittlerorganisationen sowie religiösen und gemeinschaftlichen Führungspersonen auf lokaler und Gouvernement-Ebene.

Letztlich soll das Projekt insgesamt ca. 36,000 Frauen und deren Familienangehörige erreichen.

Finanzierung:

Laufzeit: 01.01.2013 – 31.12.2015

 

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