Afrika / Äthiopien: Saatgut nach der Dürre

CARE verteilt Saatgut an Kleinbauern. Foto: CARE

Das Wetterphänomen El Niño ist für eine Dürre in der Amhara Region im Norden Äthiopiens verantwortlich. 10.2 Millionen Menschen sind von der Dürre betroffen, viele Gemeinden leiden unter chronischer Ernährungsunsicherheit. Unregelmäßiger Regenfall, kleine, stark degradierte Anbauflächen, unfruchtbarer Boden sowie diverse Krankheiten an Pflanzen und Tieren sind Faktoren, die dazu beitragen.

Das späte Einsetzen des Regens 2015 in Kombination mit El Niño hat den Anbau von Getreide unterbrochen und machte eine erneute Aussaat notwendig, wodurch die wertvollen Vorräte an Saatgut vorzeitig verbraucht werden mussten.

Die Bauern teilen Saatgut unter sich auf. Foto: CARE

CARE Österreich stellt durch das Projekt passendes Saatgut zur Verfügung, um eine weitere Verschlechterung der Lage vieler Kleinbauern in der Region zu verhindern. Die Aktivitäten umfassen die Bereitstellung von entsprechendem Saatgut für 12.710 Haushalte, Trainings zu Getreideanbau für 200 Frauen sowie regelmäßigen Treffen der Betroffenen, um die Fortschritte zu besprechen.

Ziel des CARE Projektes ist es, die Getreideproduktion zu steigern und zur Nahrungssicherheit der Gemeinschaften in der Amhara Region beizutragen. 

Laufzeit: 29.02.2016 – 30.11.2016

Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken

Finanzierung:

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