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Kampagne zum Weltflüchtlingstag: „Was würdest du packen?“

Social-Media-Kampagne der Hilfsorganisation CARE: „Im Moment der Flucht ist alles, was zählt, lebend davonzukommen. Oft bleibt nur mehr Zeit, das Nötigste einzupacken. Für diesen Moment der Not wollen wir Bewusstsein schaffen.“

Wien, 15. Juni 2022. Konflikte und Kriege, wie in der Ukraine oder in Syrien, Armut, Naturkatastrophen und die Folgen des Klimawandels: Über 80 Millionen Menschen wurden weltweit aus ihrem Zuhause vertrieben. Die Gründe für Flucht sind vielfältig und sie können jeden treffen. Darauf möchte die Hilfsorganisation CARE mit einer Online-Kampagne anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni aufmerksam machen. Die Kampagne wurde pro bono von der mehrfach ausgezeichneten Werbeagentur Wien Nord Serviceplan entworfen.

Ein leerer Koffer, bereit, jeden Moment mit dem Nötigsten gefüllt zu werden und die Frage „Was würdest du packen?“ – so lautet das Sujet der Kampagne, die zum Weltflüchtlingstag über mehrere Tage lang auf den Social-Media-Kanälen von CARE Österreich zu finden sein wird.

„Die Sujets versetzen die Userinnen und User in eine Situation, die sich die meisten von uns nicht annähernd vorstellen können: Binnen kürzester Zeit das Leben, wie man es kannte, zurücklassen zu müssen und zu entscheiden, was an Persönlichem, Liebgewonnenem oder Notwendigen man noch mitnehmen kann. Diese fundamentale Frage verbindet alle Menschen, die sich auf die Flucht begeben müssen – unabhängig vom Auslöser der Katastrophe – und schafft einen emotionalen Zugang zu den persönlichen Schicksalen von Menschen auf der Flucht, jenseits aller Schlagzeilen“, so Christian Hellinger, Geschäftsführer von Wien Nord Serviceplan.

„Im Moment der Flucht ist alles, was zählt, lebend davonzukommen. Oft bleibt nur mehr Zeit, das Nötigste einzupacken. Das konnten wir in den letzten Monaten bei den Millionen Menschen aus der Ukraine sehen, bei den Müttern mit Babys und Kleinkindern, die dringend auf Windeln und Hygieneartikel angewiesen sind. Das konnten wir in den letzten Jahren bei den Familien in Syrien sehen, die ihre Häuser mit Erinnerungen zurücklassen mussten und nun in Zelten in Flüchtlingscamps wohnen – oft ohne ausreichend Zugang zu Wasser oder Nahrung“, ergänzt Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich. „Mit unserer Kampagne wollen wir für diesen Moment der Not Bewusstsein schaffen und daran erinnern, dass diese Menschen unsere Unterstützung benötigen.“

CARE Österreich bedankt sich bei der Agentur Wien Nord Serviceplan, die die Kampagne pro bono entworfen hat. Die kreative Umsetzung übernahmen Elisabeth Laggner, Stefan Grgic, Niki Peterson, Josephine Gasser, Verena Dufek und Stefan Löffler.