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Ebola-Epidemie im Osten der DR Kongo nach zwei Jahren für beendet erklärt

Ebola gilt nach 23 Monaten als besiegt / CARE warnt vor humanitärer Unterversorgung der Bevölkerung

Zwei Jahre lang grassierte in den Provinzen Nord-Kivu und Ituri im Osten der Demokratischen Republik Kongo eine der längsten und tödlichsten Ebola-Epidemien der jüngeren Geschichte. Innerhalb von 23 Monaten infizierten sich 3.463 Menschen. Fast die Hälfte davon starb. Unter den Todesopfern waren 56 % Frauen und 28 % Kinder. Nun gilt die Epidemie in der Region als besiegt. Zeitgleich mit der Ebola-Epidemie kam es zu einem Masernausbruch, der zu über 300.000 Ansteckungen und mehr als 6.000 Toten führte. Zuletzt brauch auch COVID-19 in der Region aus. In einem anderen Teil des Landes, der nordwestlichen Provinz Equateur, kam es erst Anfang Juni zu einem weiteren Ausbruch von Ebola – dem bereits elften in der DR Kongo. Das Virus gilt hier als endemisch.

Humanitäre Versorgung massiv unterfinanziert

Die humanitären Krisen, mit denen die DR Kongo zeitgleich zu kämpfen hat, erfordern finanzielle Unterstützung bei der Versorgung der Bevölkerung mit Hygiene, medizinischer und psychosozialer Betreuung.

Benoit Munsch, Länderdirektor von CARE in der Demokratischen Republik Kongo:

„Eine unserer größten Sorgen betrifft die humanitäre Versorgung. Die nötige humanitäre Hilfe im Land ist nur zu 14 % finanziert – und das schließt die Maßnahmen gegen COVID-19 bereits mit ein. Im Osten des Landes gibt es viele Menschen, die dringend Nahrung, Wasser und Unterkünfte zum Überleben benötigen. Die Gesundheitskrisen, die so viele Schlagzeilen machen, verblassen daneben an Bedeutung.“

CARE stellt im Osten der DR Kongo lebenswichtige Hygiene- und Schutzmaßnahmen bereit und führt Programme gegen geschlechtsspezifische Gewalt (Gender Based Violence) durch. Zudem leistet CARE Bargeldhilfe, um den Menschen beim Überleben zu helfen.

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Rückfragehinweis:
Thomas Stollenwerk MA
Communications Officer, CARE Österreich
thomas.stollenwerk@care.at
Tel.: +43 (1) 715 0 715-55