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DR Kongo: Mehr als 1.500 Todesfälle durch Ebola

Hilfsorganisation CARE verstärkt Hilfsmaßnahmen zur Eindämmung des Virus / 13 Millionen Menschen brauchen humanitäre Hilfe

(Goma/Wien, 26. Juni 2019) Seit Beginn des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) 2018 starben mehr als 1.500 Menschen, berichtet die Hilfsorganisation CARE. Über 2.200 Personen wurden mit dem Virus infiziert. Ein Grund für die Ausbreitung des Virus sind Unruhen und eine schwierige Sicherheitslage in den dichtbesiedelten Gebieten des Landes. Frauen und Mädchen haben ein besonders hohes Risiko, sich anzustecken.

„Das Ebola-Virus kann nur gestoppt werden, wenn die lokale Bevölkerung eine starke Rolle in seiner Bekämpfung spielt„, sagt Benoit Munsch, CARE-Länderdirektor in der DR Kongo. Hygienemaßnahmen sind wichtig. CARE errichtet z.B. Handwasch-Stationen und verteilt Hygiene-Pakete. Je mehr die Menschen im Krisengebiet über die Krankheit wissen, desto wirksamer können sie sich vor Ansteckungen schützen. CARE setzt hier auf Informationen und Schulungen. Vor allem Frauen und Mädchen sind gefährdet, an Ebola zu erkranken, weil sie oft Angehörige pflegen.

Weiterhin Gefahr eines regionalen Ausbruchs In den letzten Wochen hat sich das Virus von der DR Kongo in das benachbarte Uganda ausgebreitet. Ein fünfjähriger Junge starb, sein Bruder und seine Großmutter haben sich mit dem Virus infiziert. Die ugandische Regierung hat seitdem keine neuen Fälle registriert, alle potenziellen Kontakte werden jedoch genau verfolgt. Da viele Familien vor der anhaltenden Gewalt in der DR Kongo in die Nachbarländer fliehen, besteht weiterhin die Gefahr eines größeren Ausbruchs.

DR Kongo: Vergessene humanitäre KriseDie Demokratische Republik Kongo ist eines der ärmsten Länder der Welt und kommt seit Jahrzehnten nicht zur Ruhe“, fügt Munsch hinzu. „Zusätzlich zu Armut und hoher Arbeitslosigkeit leidet das Land unter mehreren bewaffneten Konflikten. Während die Bekämpfung von Ebola extrem wichtig ist, dürfen humanitäre Hilfsmaßnahmen nicht vernachlässigt werden.“ Laut Vereinten Nationen benötigen derzeit mehr als 13 Millionen Kongolesen dringend Hilfe. Die schwierige Lage in der DR Kongo zählt laut CARE-Report „Suffering in Silence“ zu den vergessenen Krisen der Welt.

So hilft CARE CARE erweitert die Hilfsmaßnahmen in der DR Kongo und bereitet sich verstärkt auf mögliche Ebola-Bekämpfung in den Nachbarländern vor. Zu den Hilfsmaßnahmen gehören Handwasch-Stationen in Schulen und lokalen Einrichtungen, Schulungen des Gesundheitspersonals, Wasser- und Schutzausrüstung sowie die Verteilung von Hygiene-Paketen besonders für Frauen und Mädchen. CARE ist seit 2002 in der DR Kongo tätig, sichert den Zugang zu medizinischer Grundversorgung und Gesundheitsversorgung für Mütter und stärkt Frauen wirtschaftlich.

CARE bittet um Spenden für die Katastrophenhilfe: Online oder Spendenkonto IBAN AT77 6000 0000 0123 6000