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CARE zum Coronavirus: Arme Länder brauchen jetzt schnelle Hilfe

Wien, 23. März 2020. Die Hilfsorganisation CARE passt angesichts der Coronavirus-Pandemie ihre Hilfsprogramme weltweit an und erweitert sie um vorbeugende Maßnahmen. Fokus der Nothilfe ist vor allem die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser sowie die Einrichtung von sanitären Anlagen in Ländern mit schwacher Infrastruktur.

„Aktuell ist das weltweite humanitäre System unzureichend auf einen größeren Ausbruch von COVID-19 in Krisengebieten und chronisch armen Regionen vorbereitet. Ärmere Länder mit einer extrem schwachen medizinischen Infrastruktur müssen jetzt unterstützt werden. Wir fordern die internationalen Geber daher auf, ihre finanzielle Unterstützung zu erhöhen, damit wir den am stärksten gefährdeten Menschen der Welt helfen können, bevor es zu spät ist “, mahnt Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich. 

Während sich die Bevölkerung in den Industrieländern zu großen Teilen in Quarantäne befindet und fließendes Trinkwasser sowie Seife nutzen kann, ist diese Grundversorgung in vielen Teilen der Welt nicht gewährleistet. Diese Menschen sind in Zeiten der Corona-Pandemie dringend auf Unterstützung angewiesen.

„Seit Monaten stehen wir in einigen humanitären Krisenherden wie im Jemen, Syrien oder Irak vor ernsthaften Zugangsproblemen. Wenn sich das Coronavirus weiter in diese schwer erreichbaren Regionen ausbreitet, könnten die Folgen verheerend sein“, mahnt CARE-Geschäftsführerin Barschdorf-Hager. „Neben den Konfliktregionen dürfen wir aber auch die chronisch unterversorgten Landstriche vom Niger über Laos bis nach Papua-Neuguinea nicht vergessen“, so Barschdorf-Hager.

Neben Hygienemaßnahmen, die nun noch dringender denn je nötig sind, setzt CARE in seinen Projekten auch auf weitere Maßnahmen der Pandemie-Vorbeugung. Dabei kann CARE auf Erfahrungen im Umgang mit anderen Epidemien wie Ebola zurückgreifen. 

So werden beispielsweise dörfliche Spargruppen in verschiedenen Ländern für die Coronavirus-Prävention genutzt: Das passiert in Form von der Verteilung von Hygieneprodukten und der Weitergabe von Informationen über das Coronavirus und die nötigen Hygiene-Maßnahmen.

Für die Fortsetzung von Nothilfe weltweit und die Präventionsarbeit gegen die Corona-Pandemie bittet CARE um Spenden.

CARE-Spendenkonto
IBAN: AT77 6000 0000 0123 6000
BIC: BAWAATWW