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CARE zu Palästina/Israel: „Zivilisten können nicht länger auf lebenswichtige Hilfe warten“

Foto: Ahmed Zakot/SOPA Images/LightRocket via Getty Images

Sofortiger Waffenstillstand gefordert / Zugang nach Gaza für Nothelfer und Hilfslieferungen dringend notwendig

(Wien, 18. Mai 2021) Die Hilfsorganisation CARE verurteilt die Gewalt gegenüber Zivilisten in Gaza, im Westjordanland, in Ostjerusalem sowie in Israel aufs Schärfste und ruft alle Konfliktparteien zu einem sofortigen Waffenstillstand auf. Alle Konfliktparteien müssen das humanitäre Völkerrecht respektieren und ihre Verpflichtungen zum Schutz der Zivilbevölkerung sowie ziviler Infrastrukturen aufrechterhalten.

„In Gaza ist niemand sicher. Die Menschen hier verbrachten die letzten Nächte damit, sich in den sozialen Medien von ihren Familien zu verabschieden und Hilferufe in die Welt zu schicken, damit die Bombenangriffe enden. Sie haben keinen Ort, wo sie sich verstecken oder Zuflucht suchen können. CARE hält wichtige Hilfsgüter für das Al Shifa-Krankenhaus in Gaza bereit, aber wir warten auf die Öffnung des Grenzübertritts Karem Abu Salem nach Gaza, um den Zugang für humanitäre Helfer und lebenswichtige Hilfsgüter sicherzustellen“, sagt Wael Ibrahim, CARE-Länderdirektor in Palästina (Westjordanland/Gaza). „Die Menschen können nicht länger auf ein Ende der Gewalt und die dringend notwendige Hilfe warten.“

Bisher (Stand 17. Mai) wurden insgesamt 230 Menschen getötet, darunter 60 Kinder. Mehr als 6.600 Menschen wurden verletzt. Die jüngsten Kampfhandlungen haben zu einer starken Zunahme von Vertreibungen geführt. Rund 38.000 Menschen in Gaza harren derzeit in 48 Schulen aus.