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CARE: Erstmals sieben Länder gleichzeitig kurz vor einer Hungersnot

Ein neuer Report von CARE liefert Hintergründe zum Zusammenhang von COVID-19 und Hunger.

Die Vereinten Nationen schlagen Alarm und haben bereits gestern eine Notfinanzierung in Höhe von 67 Millionen Euro für Afghanistan, Burkina Faso, die Demokratische Republik Kongo, Nigeria, den Südsudan und den Jemen bereitgestellt, sowie weitere knapp 17 Millionen Euro für Äthiopien.

Der aktuelle CARE-Report „Sometimes We Don’t Even Eat“ zeigt die dramatische Situation in vier der sieben betroffenen Länder: in der Demokratischen Republik Kongo, Nigeria, Südsudan und Jemen. Allein in diesen Ländern droht der Anstieg von 149 Millionen Menschen, die bereits vor COVID-19 nicht genug zu essen hatten, auf über 270 Millionen Menschen bis Ende des Jahres. Der Report richtet den Blick darauf, wie die Kombination aus Konflikten und COVID-19 zu lebensbedrohlichem Hunger führt, und auf die Frage, warum Frauen und Mädchen von der drohenden Hungerkrise besonders betroffen sind.

Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin CARE Österreich: 

„Die Auswirkungen von COVID-19 verschärfen die globale Ernährungsunsicherheit in einem immensen Ausmaß. Aufgrund der zahlreichen COVID-19- Einschränkungen verlieren Millionen Menschen ihre Arbeit und damit ihr ohnehin oft unsicheres Einkommen. Dadurch und durch extreme Wetterphänomene wird die Zahl der Menschen, die unter akutem Nahrungsmangel leiden, bis Ende 2020 voraussichtlich um 80 Prozent ansteigen. Die Menschen in den betroffenen Regionen benötigen dringend unsere Hilfe und die Unterstützung von humanitären Organisationen wie CARE.“