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CARE bereitet sich auf Corona in einem der größten Flüchtlingscamps vor

In der Stadt Cox’s Bazaar im Osten Bangladeschs leben 855.000 Menschen, größtenteils Rohingya aus dem benachbarten Myanmar, dicht gedrängt in notdürftigen Unterkünften. Dort befindet sich eines der größten Flüchtlingscamps der Welt. Jetzt droht hier der Ausbruch des Corona-Virus. Unweit des Camps gab es bereits einen ersten bestätigten Fall.

Aktuell ist es weniger eine Frage ob, sondern wann das Virus seinen Weg in das Camp findet. CARE arbeitet daher unermüdlich daran, das Camp auf den Ausbruch des Virus vorzubereiten. Ein Ausbruch des Virus innerhalb des Camps könnte dramatische Folgen haben, da sowohl die hygienische als auch die medizinische Versorgung mangelhaft sind, und auch die räumlichen Verhältnisse eine sehr rasche Verbreitung begünstigen.

Ram Das, Direktor von CARE in Bangladesch beschreibt die bisher ergriffenen Maßnahmen:

„CARE hat verschiedene Vorkehrungen getroffen, um einer Verbreitung von COVID-19 in den Rohingya-Camps vorzubeugen. Dazu gehören Hygienemaßnahmen, um das Händewaschen zu ermöglichen, und die Desinfektion von Oberflächen. In den Flüchtlingscamps wurde für die Themen Hygiene imd Social Distancing sensibilisiert, damit ein Abstand von mindestens einem Meter zwischen Personen eingehalten wird. Außerdem hat CARE drei Quarantäneräume eingerichtet, um auf den Fall vorbereitet zu sein, dass Personen Symptome von COVID-19 zeigen. CARE hält Kontakt zu den örtlichen Krankenhäusern, in denen bei Bedarf die Behandlung von Verdachtsfällen stattfinden wird. Darüber hinaus hat CARE eine formelle Vereinbarung mit Rettungsdiensten getroffen, um Verdachtsfälle zu diesen Krankenhäusern transportieren zu können, falls keine regulären Krankenwagen verfügbar sind.”

Unter folgendem Link können Sie aktuelles Fotomaterial abrufen. Bitte achten Sie bei der Verwendung des Materials auf die Nennung der Quelle: „CARE/ Name des Fotografen, der Fotografin“

COVID-19 in Bangladesch:

  • Aktuell bestätigte COVID-19-Fälle in ganz Bangladesch (Stand 26.03.2020): 39 und Tod: 05
  • Alle öffentlichen und privaten Ämter bleiben vom 26. März bis 2. April geschlossen (abgesehen von den wesentlichen Regierungsbereichen wie Gesundheit, Strafverfolgung).
  • Bangladesch hat alle internationalen Flüge mit Ausnahme von 4 Zielen gecancelt. Alle Landhäfen sind gesperrt.
  • Alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen.