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Wirbelsturm „Eta“trifft Honduras und Guatemala mitten in Corona-Krise

Foto: CARE USA

Sturm, Starkregen und Überflutungen: Für viele Menschen in Honduras und Guatemala kam die Rettung in letzter Minute, doch von ihrem Hab und Gut ist nichts geblieben. Mehr als zwei Millionen haben ihr Zuhause, ihre Ernte und ihre Vorräte verloren. Mitten in der Corona-Krise müssen sie in Notunterkünften Schutz suchen und haben keine Einkommensquelle mehr.

„Schon zuvor hungerten viele Menschen. Nahrung war knapp. Zuletzt sind die Preise so stark gestiegen, dass Lebensmittel für viele unerschwinglich geworden sind“, sagt CARE-Nothelferin Catalina Vargas. Die Lage wurde durch Ausgangssperren im Kampf gegen das Corona-Virus verschärft. Mehr als 4,5 Millionen Menschen konnten bereits vor den Zerstörungen, die der Sturm hinterlassen hat, nicht ausreichend essen. Jetzt haben viele auch kein Dach mehr über dem Kopf und stehen vor dem Nichts.

Bitte helfen Sie mit einem CARE-Paket®!

Foto: Norman Camal/CARE

Honduras wurde besonders hart getroffen. In dem Land steigen seit Wochen die Infektionen mit dem Corona-Virus stark an. Auch das von Stechmücken übertragene Dengue-Fieber breitet sich aus. Der Sturm verschlimmert nun das Leid. In entlegenen Gebieten des Landes sind Tausende Menschen von Hilfe abgeschnitten. Brücken wurden weggerissen, Straßen zerstört.

„Wir hören von BewohnerInnen, die inmitten der Fluten seit Tagen auf Hausdächern ausharren. Sie haben keinen Zugang zu Trinkwasser und auch keine Nahrung“, sagt Maite Matheu, Nothelferin von CARE in Honduras. Viele Tiere wie Kühe, Schweine und Hühner starben im Sturm oder kamen im Hochwasser um. So haben viele Menschen in ländlichen Regionen ihre Existenzgrundlage verloren. Es drohen noch mehr Armut und Hunger.

CARE ist in Guatemala und Honduras im Katastropheneinsatz. Wir werden mit der Unterstützung von lokalen Hilfsorganisationen dringend benötigte Hilfe in das Krisengebiet bringen. Die Menschen werden CARE-Pakete® mit Wasser und Nahrung und CARE-Hygiene-Pakete® erhalten.

Bitte helfen Sie mit einer Spende!

Foto: Norman Camal/CARE