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Wirbelsturm Amphan hinterlässt Zerstörung und Not in Bangladesch

Was passiert, wenn ein Wirbelsturm auf Hunderttausende Menschen in Notunterkünften trifft? Zyklon „Amphan“ hat in Bangladesch und in Indien große Zerstörung verursacht. Küstenregionen wurden überflutet. CARE ist im Noteinsatz und wird Menschen versorgen, die kein Dach mehr über dem Kopf haben.

„Dringend gebraucht werden Trinkwasser, Nahrung und Notunterkünfte“ , sagt CARE-Nothelfer Walter Mwasaa. „Ganze Dörfer in Bangladesch werden in den nächsten Wochen Unterstützung benötigen.“

Bitte unterstützen Sie die Nothilfe von CARE mit Ihrer Spende!

Cox’s Bazar, das größte Flüchtlingslager der Welt, blieb entgegen aller Befürchtungen von der vollen Wucht des Wirbelsturms verschont. Doch schon starker Regen bedeutet für die Geflüchteten eine Gefahr. In Cox’s Bazar drängen sich mehr als 850.000 Menschen in Hütten unter Plastikplanen. Das Camp wurde auf steilen sandigen Hügeln errichtet. Wenn es regnet, versinkt das Gelände im Schlamm.

Vor allem Familien leben hier. Viele Mütter kümmern sich allein um die Kinder. Ihre Behausungen sind so notdürftig, dass sie Sturm und Regen nahezu schutzlos ausgeliefert sind. Zuletzt hatte die Menschen im Flüchtlingscamp damit zu kämpfen, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

CARE rechnet damit, dass von den Folgen des Wirbelsturms viele Menschen in Bangladesch betroffen sind. Das volle Ausmaß der Zerstörung wird sich in den nächsten Tagen zeigen. „Gerade für Frauen und Mädchen ist die Situation vor Ort eine Katastrophe“, sagt Sven Harmeling, klimapolitischer Experte bei CARE. Der Weltklimarat (IPCC) warnt schon seit Jahren vor der zunehmenden, zerstörerischen Kraft von Zyklonen aufgrund des Klimawandels.