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Winter in Syrien: „Die Kinder weinen nachts in der Kälte“

Oh wie schön, wenn der erste Schnee fällt. Was bei uns für viele Menschen romantisch klingt, ist für geflüchtete Familien in Syrien das Zeichen, dass die härteste Zeit des Jahres beginnt. Für Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, sind dicke Schneeflocken nichts Idyllisches. Für sie gibt es keinen Schutz – oft nicht einmal Notunterkünfte. Sie leiden unter Winterstürmen und Eis und Schnee. Nachts fallen die Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt. Familien kauern sich in Zelten, zerstörten Gebäuden oder Bauruinen zusammen. Manche kriechen unter Plastikplanen, manche haben gar keinen Unterschlupf.

CARE ist im Noteinsatz und verteilt Nahrung, Trinkwasser, warme Kleidung, Decken, Hygieneartikel und Heizmaterial. Im Winter werden Lebensmittel knapp. Bald werden die Geflüchteten ihre wenigen Vorräte aufgebraucht haben. „Der Bedarf an Hilfsgütern ist riesig“, berichtet ein CARE-Nothelfer. „So viele Menschen brauchen Unterstützung. Wir tun, was wir können, aber wir kommen kaum nach.“

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In Syrien ist der Winter bitterkalt. Vor dem Frost gibt es kein Entkommen. Für die jüngsten und alte oder kranke Menschen ist die Lage besonders schlimm. Wintertaugliche Schuhe und warme Kleidung gibt es kaum. Manche Kinder rennen barfuß in Plastiksandalen durch den Schnee. „Es fehlt den Menschen an allem. Sie haben keine Wintersachen, keine Decken, keine Heizgeräte, keinen Brennstoff und auch kein Geld, um Essen zu kaufen“, sagt Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich.

Eltern sind so verzweifelt, dass sie Müll und Plastiksäcke verbrennen, damit sich die Kinder kurz aufwärmen können. „Die Kleinen wachen in der Nacht auf und weinen, weil sie so frieren“, erzählt uns eine Mutter. Viele Frauen sind mit ihren Kindern auf sich allein gestellt und wissen nicht mehr weiter. „Niemand sollte Angst haben müssen, dass sein Kind erfriert“, sagt eine CARE-Nothelferin. Es gibt zu wenig Unterkünfte, zu wenig Nahrung und kaum Möglichkeiten, sich warm zu halten. Wir brauchen rasch zusätzliche Mittel, um zu helfen.

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