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Weltmädchentag: Damary (10) aus Venezuela ist ganz auf sich allein gestellt

Damary hat keine Hoffnung auf eine gute Zukunft in Venezuela. Foto: CARE

„Meine Mama darf nicht mehr mitkommen. Sie haben sie aus Kolumbien abgeschoben“, sagt Damary (10). „Jetzt muss ich mich alleine auf den Weg machen.“ Damary lebt in Venezuela. Doch jeden Tag überquert sie die Grenze nach Kolumbien, um dort weiter zur Schule zu gehen.

Die Lage in ihrem Heimatland Venezuela ist katastrophal. Die staatliche Infrastruktur ist zusammengebrochen. Mehr als 90 Prozent der EinwohnerInnen leben unter der Armutsgrenze. Die Menschen hungern. Viele Kinder haben keine Chance mehr auf Bildung, weil Schulen geschlossen sind. Mehr als 4,3 Millionen Menschen haben Venezuela bereits verlassen. Sie hoffen in den Nachbarländern auf ein besseres Leben.

Damarys Mutter müht sich vergeblich, in Venezuela oder in Kolumbien Arbeit zu finden. In ihrer Verzweiflung sieht sie nur den Ausweg, Damary alleine über die Grenze zur Schule zu schicken.

CARE unterstützt Mädchen und Frauen am internationalen Mädchentag.

Damary hat sichtlich Angst. Auf dem Foto sucht sie Schutz bei ihrer Mutter. Der Grenzübergang ist gefährlich – vor allem für ein Kind ohne Begleitung. Seit kaum mehr Schulen offen sind, müssen tausende Kinder in Venezuela für Bildung ein hohes Risiko eingehen und für den Unterricht weite Strecken auf sich nehmen. „Manchmal finde ich keinen Bus. Dann komme ich erst nach Hause, wenn es dunkel ist“, sagt Damary.

Am Weltmädchentag (11. Oktober) macht CARE auf das Schicksal von Mädchen wie Damary aufmerksam. In vielen Ländern der Welt sind sie in humanitären Krisen der Gefahr von Gewalt, Ausbeutung und Menschenhandel ausgesetzt.

CARE stärkt Mädchen und Frauen und ermöglicht ihnen den Zugang zu Bildung.

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