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WorldRefugeeDay: Mia und Amal trennen Welten

Zwei junge Frauen - eine aus Deutschland und eine aus Syrien mit sehr unterschiedlichen Möglichkeiten

Eine Begegnung zum Weltflüchtlingstag #WorldRefugeeDay am 20. Juni:

Amal ist mit 17 verheiratet, mit 18 Mutter und kurz darauf Witwe mit einem 5 Monate alten Baby. In Syrien ist Krieg und sie muss fliehen. Mia aus Deutschland schließt die Schule ab, geht auf Reisen, studiert in Lateinamerika und möchte Journalistin werden. Ist das gerecht?

Mia trifft Amal bei einem Besuch in Jordanien. „Wäre der Krieg nicht gewesen, dann wäre mein Leben ganz anders verlaufen“, sagt Amal (22). Was die junge Syrerin erlebt hat, ist für Mia (20) kaum vorstellbar. Beide hatten eine glückliche und unbeschwerte Kindheit, doch als 2011 in Syrien der Krieg ausbricht, ändert sich für Amal alles. Die zuvor Klassenbeste, die davon träumt, Krankenschwester zu werden, muss mit 16 Jahren die Schule abbrechen. Ihre Eltern beschließen, sie zu verheiraten. Den Mann kannte sie vorher nicht.

Anfang 2013 flieht Amal, damals im 4. Monat schwanger, mit ihrer Familie aus Syrien. Sie müssen Explosionen ausweichen und Straßensperren überwinden, um es über die Grenze nach Jordanien zu schaffen. Zur gleichen Zeit feiert Mia in der Bretagne bei einem SchülerInnen-Austausch ihren Geburtstag. Die Begegnung der beiden jungen Frauen beschreibt Mia so: „Wir sind uns nah und dennoch spüre ich eine tiefe Kluft zwischen uns beiden, weil mir ihr Leben und das, was sie erlebt hat, so fremd und unbegreiflich erscheinen.“

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Amal zeigt ein Foto ihres Ehemanns in Uniform. Der Vater ihres jetzt fast 5 Jahre alten Sohnes wurde bei einer Explosion in Syrien getötet. Trotz aller Schwierigkeiten und finanziellen Sorgen hat Amal die Hoffnung nicht aufgegeben, ein Studium zu beginnen. „Hoffnung“ – das bedeutet auch der Name Amal auf arabisch.